Freitag, 19. Januar 2018

Rezension: Bernhard Aichner * Schnee kommt


Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
Verlag: Haymon
ISBN-13:
978-3709971581
Preis: 17,90 EUR
E-Book: 12,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: August 2014




Inhalt:
Es ist spät am Abend und es beginnt zu schneien, auf den Straßen ist nicht ganz so viel los und der Tunnel wird kaum befahren. Aber doch wollen einige Autos mit ihren Passagieren den Berg durchfahren, um genau zu sein drei Wagen, denn dann passiert ein Unfall. Ein Wagen überschlägt sich und zwei fahren auf. Wird es Überlebende geben? Kommt schnell Hilfe? Wohl eher nicht, denn nicht nur im Tunnel passiert ein Drama, sondern auch am Tunneleingang kommt ein Lkw ins Schleudern und rasiert nicht nur das Wärterhäuschen um, sondern blockiert die ganze Einfahrt. Nun stecken die Leute im Tunnel und davor fest, jeder von ihnen hat eine Geschichte, ein Geheimnis und je länger das Warten auf Hilfe dauert, umso mehr nimmt das Drama seinen Lauf. Was hat jeder Einzelne zu verbergen? Welche Fäden werden wo gezogen? Und gibt es ein Entkommen aus diesem Tunnel?

Meinung:
Ich bin ein absoluter Fan von diesem Autor und habe nicht nur seine Blum Reihe gelesen, sondern auch seinen Max. Nun brauchte ich Überbrückungsliteratur von Bernhard Aichner, da es noch ein bisschen dauert, bis was Neues kommt und da packen wir doch die Gelegenheit beim Schopfe und gönnen uns eins seiner vorherigen Werke. Tja, und da Winter ist, klingt doch Schnee ganz passend. Wie mir das Einschneien gefallen hat, erzähle ich euch nun.

In dieser Geschichte gibt es keine zentrale Erzählfigur, da alle Mitspielenden mehr oder minder zu Wort kommen. Da haben wir das Muttersöhnchen, der die Stellung als Tunnelwärter bezogen hat. Die blinde Künstlerin, die gar nicht blind ist. Ihr Partner, der auch ganz gern die Fäuste sprechen lässt. Der entstellte Arzt, der nicht mehr schön ist und seine erfolgreiche Frau, die damit leben muss. Ein zynischer Polizist, der seine Begleitung vor dem Tunnel rausgeschmissen hat. Diese Frau steigt zu einer Familie, die sich streitet und deren Kind unaufhörlich weint. Und wir haben noch Ruben, ein Mann der, den tot schon ins Auge gesehen hat und auf den Weg in ein neues Leben ist. Jeder hat seine Geschichte, alle kommen zu Wort und was zu erst verwirrend scheint, strickt sich Stück für Stück weiter und die Maschen ziehen sich immer mehr zusammen.

Um es auf den Punkt zu bringen, es ist auf jeden Fall anders, als Blum und Max, aber nicht weniger lesenswert. Für mich war es mehr wie ein Theaterstück, da alle Figuren irgendwie miteinander verflochten sind und der große Aha-Effekt in jeder Ecke lauerte. Dadurch hatte das Ganze eine zu unrealistische Seite bekommen, allerdings, wenn man die Geschichte als Kammerspiel sieht, ist es hervorragend konzipiert. Das ist halt eine Geschmackssache, mir war es im ersten Moment zu viel des Guten.

Aber der Herr Aichner kann einfach erzählen. Er nimmt sich nämlich jeder Figur an, lässt uns sie kennenlernen, die Begebenheiten abklopfen, und hört dann am geschicktesten Punkt auf und geht zur nächsten Person über. So erfährt man häppchenweise von jeden etwas, blickt voyeuristisch in deren Leben und hat immer mehr den Eindruck, da lauert im jeden ein Untier. Einige verstecken sich gut hinter ihrer Fassade, manche treiben ein verrücktes Spiel und doch sind sie alle auf der Suche nach ihren Glück und verheddern sich dann in diesem Tunnel. Die Wahrheit wird mit jeder Seite mehr aufgedeckt und was zuerst leise anfing, erhebt sich immer mehr zu einem Paukenschlag und lässt den Leser überrascht zurück.

Schnee kommt, ist ein überraschendes Buch, was langsam an Fahrt zulegt und am Ende ziemlich einschlägt. Ich mochte es recht gern, aber ich fand seine anderen Werke ein Ticken stärker, aber lohnen tut es sich auf jeden Fall.
 
Henry und ich fanden diesen abgründigen Blick ziemlich interessant und vergeben vier Bücherpunkte:

__________________________________________________________________________
  
Über den Autor:


Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Mehrere Literaturpreise und -stipendien, zuletzt der Burgdorfer Krimipreis (2014). Zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele sowie Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Bei HAYMONtb erschienen die Max-Broll-Krimis 'Die Schöne und der Tod' (2010), 'Für immer tot' (2011) und 'Leichenspiele' (2012) sowie der Roman 'Nur Blau' (2012).  

Quelle: Genial Lokal

Mittwoch, 17. Januar 2018

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherentdecker,

passiert es euch auch, das ihr ein Buchcover seht und denkt, oh wow, was ist denn das! Ich war hier sofort neugierig und musste es mir näher anschauen. Die Geschichte ist eine Romanvorlage zu einem Film und hat direkt eine Kindheitserinnerung wachgerufen. So was Ähnliches habe ich schon gesehen, aber das hier klingt genauso gut. Aber bevor ich hier endlos losplappere, schaut euch das Buch einfach an:
 

The Shape of Water
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 01.03.2018

Ein unglaubliches Geheimnis und eine unmögliche Liebe, die alle Grenzen überschreitet 

Der Mystery-Erfolg von Guillermo del Toro

Ein geheimes US-Militärlabor 1963: Im streng gesicherten Labortrakt F-1 wird eine Kreatur aus dem Amazonas gefangen gehalten, deren Erforschung einen Durchbruch im Wettrüsten des Kalten Krieges liefern soll. Doch eines Nachts entdeckt die Reinigungskraft Elisa das Wesen, das halb Mann und halb Amphibie ist. Die stumme junge Frau tut etwas, woran noch kein Wissenschaftler gedacht hat: Sie bringt dem Wasserwesen die Gebärdensprache bei. Als sie erfährt, dass das »Projekt« schon bald auf dem Seziertisch enden soll, muss Elisa alles riskieren, um ihren Freund zu retten…

Das neue Meisterwerk von Kultregisseur Guillermo del Toro – die Romanvorlage zum preisgekrönten Blockbuster!
 

Na, was meint ihr, Buch oder Film? Ich wusste gar nicht, das Guillermo del Toro auch Autor ist, eigentlich kenne ich ihn eher als Regisseur und das öfters gruselig. Aber hier bin ich schon verzaubert, eine ungewöhnliche Freundschaft oder sogar eine aufkeimende Liebe. Allerdings wird es bestimmt in ein Drama enden, zumindest können sie nicht zusammenbleiben. Aber man braucht ja nicht immer ein Happy End oder? Habt ihr es schon entdeckt? Wie gefällt euch das Buchcover?

Ganz liebe Grüße
Eure, den Badeanzug entstauben gehende, Sharon

Montag, 15. Januar 2018

Rezension: Dan Brown * Origin


Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
ISBN-13: 978-3431039993
Preis: 28,00 EUR
E-Book: 22,99 EUR
Reihe: 5. Teil
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Übersetzer: Axel Merz 


Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Zukunftsforscher Edmond Kirsch steht im Mittelpunkt seiner Karriere. Ihm ist es gelungen, die wichtigsten Fragen unserer Menschheit zu beantworten. Woher wir kommen und wohin wir gehen. Die Ergebnisse sind so erschütternd, dass er bevor er sie der Welt offenbaren möchte, um ein Treffen mit den bedeutendsten Religionsvertreter bittet. Sein Gesuch wird erhört und er lässt entsetzte Geistliche zurück. Was die Religionsvertreter nicht wissen, ist, das er seine Bekanntmachung früher als gesagt, abhalten wird und lasst somit die Glaubensgemeinde in Panik ausbrechen. Die Präsentation findet in Bilbao statt und darunter ist auch Kirschs alter Professor, Robert Langdon. Kurz vor Beginn sucht Kirsch nochmals Langdon auf, um ihn um Rat zu fragen, denn dieses Geheimnis wird nicht nur sein Leben verändern, sondern die ganze Welt. Überrascht, verwundert, aber auch neugierig bleibt Robert zurück nichts ahnend, das dieser Abend noch sehr turbulent sein wird. Wer versucht, die Veröffentlichung zu unterbinden? Welche Rolle wird Langdon diesmal spielen? Und was hat Kirsch wirklich herausgefunden?

Meinung:
Ein neuer Dan Brown Roman und ich bin entzückt und voller Vorfreude, weil ich ja immer die Hoffnung hege, dass mich dieses Buch wieder umhauen wird. Seine zwei ersten Romane waren einfach absolute Klasse und dann kam der Einbruch mit Washington, wo Langdon irgendwie neben sich stand und danach folgte Inferno, wo Religion und Wissenschaft miteinander rangen, aber nun geht es nach Spanien und hier herrscht noch die Religion vor. Gespannt blickte ich dem Buch entgegen, und ob mich Origin überzeugen konnte, erfahrt ihr jetzt.

Der Anfang war doch schon extrem vielversprechend, ein Rabbi, ein Imam und ein Bischof, treffen sich mit einem Wissenschaftler, das könnte doch für kontroverse und zu heftigen Debatten führen. Leider durften wir nicht dabei sein und begleiteten direkt Robert Langdon auf dem Weg zur Präsentation nach Bilbao. Der Professor hält zu seinem alten Schüler immer noch regen Kontakt und man kann schon verlauten lassen, dass sie befreundet sind. Gern diskutierten sie beim Essen und sprachen über Symboldeutung oder Kirschs Forschungen. Aber auch Robert weiß nicht, was ihn erwartet. Der Ort des Geschehens ist ein Museum und jeder Besucher bekommt ein Headset in die Hand gedrückt und so lernen wir Winston kennen, eine Erfindung von Kirsch, künstliche Intelligenz. Was der Abend wohl noch bringen wird? Lange Rede, kurzer Sinn, natürlich verläuft der Abend anders als geplant und ein Attentat wurde ausgeführt und zwingt Robert Langdon förmlich dazu zu handeln. Für seinen Freund, für sein Lebenswerk, für die Welt und somit beginnt die Jagd.

Hier mache ich einfach einen Break, weil ich nicht zu viel preisgeben möchte, aber um bis dahin zu kommen, sind die ersten 200 Seiten gelesen. Tja, und man fragt sich immer noch, was zum Teufel hat der Typ entdeckt und diese Ungewissheit, oder Neugier hält Dan Brown ewig aufrecht. Natürlich kommt man an die Information nicht leicht ran, man muss Codes entschlüsseln, Gedichtzeilen erraten und der Kunst von Gaudi frönen. Wie immer bekommt der Herr Professor eine Partnerin zur Seite gestellt und diesmal ist es die wunderschöne Museumsdirektorin und zukünftige Königin von Spanien, somit wäre das Königshaus auch direkt dabei. Da Spanien doch katholisch ist, haben wir also schon den perfekten Rahmen geschaffen um diese Entdeckung zu verhindern und da gibt es ja noch einige andere. Ihr seht, das Konzept steht und die Intrigen können wild gesponnen werden, für mich nur blöd, da ich direkt wusste, wohin es der Autor laufen lässt.

Ach, ich will gar nicht meckern, aber ich glaube, es gibt einfach keine historischen alten Geheimgruppen mehr, die man aufdecken und neu erwecken könnte. Auch die Kunst wird jetzt immer Moderner und wir widmen uns jetzt, den Kampf Religion gegen Wissenschaft. Das war ja schon in Inferno zu spüren, aber nun ist das wohl der neue Weg von Dan Brown und trifft so gar nicht meinem Nerv. Natürlich kann der Mann immer noch hervorragend erzählen, beschreiben und einen in den Bann ziehen. Die Beschreibungen von Barcelona waren unglaublich toll, ich musste während des lesen immer wieder im Internet Fotos suchen und konnte gar nicht glauben, wie bildlich alles allein durch den Text schon vor Augen da war. Auch die Irreführungen waren toll ausgearbeitet, auch wenn ich schon wusste, wo der Hase lang läuft. Dan Brown versucht schon noch die Religion hinein zuweben, aber ich denke, der Drops ist einfach gelutscht. Was mir noch unglaublich gut gefallen hat, waren nicht nur die Beschreibungen, sondern auch die Erklärungen, der Autor beherrscht es einfach das Komplizierteste einfach zu machen und dafür bewundere ich ihn schon. Außerdem scheint er ein Spielkind von Technik zu sein, soviel wie darin drin vorkam. Ich bleibe da doch lieber bei Langdons Micky Mouse Uhr.

Origin ist äußerst zeitgemäß, aber lässt alle Religionsverschwörungen hinter sich. Es ist ein neuer Dan Brown, der sich einer alten Figur nicht entsagen kann und der sich extrem viel Zeit für diese Geschichte lies, dass es manchmal richtig zäh wurde. Für mich trotz der tollen Beschreibungen nur Durchschnitt.
 
Henry und ich mögen den neuen Weg nicht so gern, lieben aber die Beschreibungen und deshalb gibt es drei Bücherpunkte:

___________________________________________________________________________

Über den Autor:

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und darüber hinaus erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt. Nach solch erfolgreichen Auflagen ließen auch die Verfilmungen der Robert Langdon Thriller nicht lange auf sich warten.

Dan Brown wurde 1964 in Exeter, New Hampshire (USA) geboren. Als Sohn eines Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikerin wuchs er in einem Umfeld heran, in dem Religion und Wissenschaft Hand in Hand gingen, was sich auch in seinen Thrillern wiederspiegelt. Nach dem Besuch der Privatschule, an der auch sein Vater unterrichtete, studierte Dan Brown Englisch und Spanisch am Amherst College in Massachusetts (USA) und später Kunstgeschichte in Sevilla.

Im Anschluss an seinen Hochschulabschluss brachte er sich das Komponieren bei und startete seine Karriere als Sänger und Liedermacher. Zunächst komponierte er Kinderlieder und später Musik für Erwachsene. In dieser Zeit lernte er auch seine Frau Blythe kennen. Nachdem er der Musik den Rücken gekehrt hatte, arbeitete Dan Brown als Englisch- und Spanischlehrer.

Ab Mitte der 1990er widmete er sich schließlich vermehrt dem Scheiben und veröffentlichte einige Bücher, die er gemeinsam mit seiner Frau bewarb. Der Erfolg seiner Werke trat aber erst ab 2003 mit dem Roman The Da Vinci Code (Doubleday Group) ein, der über zwei Jahre den ersten Platz der New York Times Bestseller-Liste belegte. Das Buch sorgte weltweit für Furore und wurde aufgrund der kritischen Inhalte im Hinblick auf die katholische Kirche in einigen Ländern verboten.

Im Jahr 2004 erklommen seine beiden Titel Sakrileg und Illuminati auch die Bestseller-Listen in Deutschland und wurden zu den Jahresbestsellern in der Kategorie Hardcover und Taschenbuch. Mit seiner Robert Langdon Buchreihe, die durch ihre Mischung aus Action, Wissenschaft und Geschichte besticht, beherrscht er seither die internationalen Bestsellerlisten.
Dan Brown lebt mit seiner Frau, einer Kunsthistorikerin, in Neuengland.


Robert Langdon Reihe:
  • Illuminati
  • Sakrileg
  • Das verlorene Symbol
  • Inferno


Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Freitag, 12. Januar 2018

Rezension: Petra Hartlieb * Ein Winter in Wien


Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Rowohlt  
ISBN-13:
978-3463400860
Preis: 16,95 EUR
E-Book: 14,99 EUR
Reihe: 1. Teil
Erscheinungsdatum: September 2016




Inhalt:
Maries Weg in die Schnitzler Familie und in das Wiener Cottage-Viertel ist ziemlich beschwerlich gewesen. Als einfaches Mädchen vom Lande hat man es nicht leicht und muss sich mit dem zufriedengeben, was man bekommt. Umso mehr kann sie ihr Glück nicht fassen, in einem schönen Haus und einem eigenen Zimmer leben zu dürfen. Nur ist ihre Probezeit als Kindermädchen bald rum und die Ungewissheit nicht bleiben zu dürfen, macht sie innerlich mürbe. Davon unberührt schickt sie der Hausherr zur nahe gelegenen Buchhandlung, um eine Bestellung abzuholen. Dick eingepackt läuft sie mit der kleinen Lili durch den Schnee und begegnet so Oskar, den Buchhändler. Für beide ist es eine magische Begegnung und beide spüren ein Kribbeln, nur werden sie sich wiedersehen? Kann Marie sich auf einen Buchhändler einlassen? Und kann sie überhaupt bei der Familie Schnitzler bleiben?

Meinung:
Ich habe eine absolute Schwäche für diese Stadt und ganz ehrlich, ich liebe Wien und natürlich ziehen mich Bücher, die in der Stadt spielen magisch an. So ist mir dieses Buch schon letztes Jahr aufgefallen und ich habe es sofort mitgenommen, aber dann fehlte mir die Lesezeit. Aber in diesem Winter musste ich es einfach Schmökern, und ob es sich für mich gelohnt hat, erzähle ich euch nun.

Diese Geschichte ist ehrlich gesagt kein großes Ding. Es ist vielmehr ein Blick, wie in eine Schneekugel, ein kurzer Augenblick in eine nostalgische Welt, die einen Moment verzaubert und innehalten lässt. Vielleicht sogar zum Träumen und Schmachten einlädt. Genau das, ist ein Winter in Wien, ein kurzes Zeitfenster in eine andere Welt, nämlich die um 1910. Tja, und wer sich diesen Charme nicht entziehen kann, darf die Sorgen und Nöte eines Hausmädchen hautnah miterleben, wer bitte braucht da Sissi, naja, ein bisschen Kaiser kommt schon drin vor, ist halt Wien.

Der Inhalt ist wie oben schon kurz und knapp erzählt, ein Mädchen aus armen Verhältnissen, die versucht ihr Leben zu meistern. Da gibt es Rückblicke und gesellschaftliche Unterschiede aufzuzählen. Aber auch in der angesehenen Familie ist nicht immer alles rosig. Älterer Mann, junge Frau, abendliche Szenen und übermütige wohlerzogene Kinder. Da bleiben wir doch lieber in der Küche und schnuppern wunderbare Gerüche. Oder stapfen durch das verschneite Wien und lassen uns vom Oskar schüchtern anlächeln. Das macht die Geschichte aus, kein rasantes Abenteuer, keine tief gehende dramatische Liebesgeschichte. Einfach ein Moment in dieser Stadt und genau das hat mich verzaubert.

Mit Sicherheit ist dieses Buch kein literarischer Happen, aber ein Seelenstreichler, und ich habe es sehr genossen und freue mich unglaublich, dass nach dem kalten Winter, die Knospen des Frühlings wieder noch Wien und zu Marie und Oskar führen werden. Eine Geschichte, die schön und ja, einfach geschildert ist, aber einen Spaß macht und einen richtig auf die Weihnachtszeit einstimmt. Ein Winter in Wien ist ein wunderbarer Lückenfüller und durch die Kürze, auch perfekt für die stressige Adventszeit.
 

Henry und ich mochten diesen Ausflug unglaublich gern und deshalb vergeben wir die vollen Bücherpunkte:

__________________________________________________________________________
  
Über die Autorin:


Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressefrau und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. Seit 2004 betreibt sie mit ihrem Mann eine Buchhandlung in Wien. Gemeinsam mit Claus-Ulrich Bielefeld ist sie das Autorenduo einer Krimireihe, die im Diogenes-Verlag erscheint. 2014 publizierte sie bei Dumont den Bestseller „Meine wundervolle Buchhandlung“.

Wien-Reihe:

https://www.genialokal.de/Produkt/Petra-Hartlieb/Wenn-es-Fruehling-wird-in-Wien_lid_34769106.html?storeID=barbers

Erscheinungsdatum: 19.02.2018

Mittwoch, 10. Januar 2018

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherschnüffler,

mir ist mal nach einem ganz anderen Roman zumute, und zwar eine Geschichte über starke Frauen. Dieser hat mich aus zwei Gründen angesprochen. Zum einem hatte ich auch mal einen langen Zopf und sogar noch ein Stück aus meiner Kindheit hier rumliegen. Und der Zweite, eine der starken Frauen lebt in Montreal, und da mein Mann so ein Kanada Fan ist, reagiere ich automatisch mit darauf. Aber es wird Zeit das Buch für sich sprechen zu lassen, also schaut mal hier:


Der Zopf
Verlag: S. Fischer
Erscheinungsdatum: 22. März 2018

Ein berührender Frauenroman, der die ganze Welt bewegt: Drei Frauen, drei Schicksale, drei Kontinente – dieselbe Sehnsucht nach Freiheit.

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Sarah in Montreal als Staranwältin gut situiert ist, hat Giulia in Palermo ihren festen Platz im Familienunternehmen, der letzten Perückenfabrik der Stadt. Smita in Uttar Pradesh im Norden Indiens hat es am schlechtesten getroffen, als Dalit gehört sie der untersten Kaste an und muss die Exkremente der anderen entsorgen.

Laetitia Colombani flicht kunstvoll und ergreifend die unterschiedlichen Geschichten zu einem erzählerischen Zopf zusammen. Das Haar, das Smita dem Gott Vishnu opfert, wird Giulias Rettung sein und Sarah neue Kraft schenken.

Die drei starken Frauen verbindet ihr Lebenswille, ihre Energie und ihr Widerstand gegen die Umstände. Alle drei nehmen sie ihr Schicksal in die Hand, sie haben den Mut, ihr Leben zu ändern.

Starke Emotionen starker Frauen - unmöglich, nicht berührt zu sein.


Drei total unterschiedliche Gegenden, drei ganz unterschiedliche Frauen und doch muss jede ihren Platz im Leben suchen und finden. Mich fasziniert die Kombination der extremen Gegensätze, Karrierefrau in Kanada und unterste Kaste in Indien, dazu noch Italien und die Autorin ist Französin, also ich finde das spannend und richtig interessant. Deshalb ist es auf der Wunschliste gelandet. Wie sieht es denn bei euch aus, mögt ihr ungewöhnliche Frauenromane? Habt ihr das Buch auch schon entdeckt? Und welches Schicksal interessiert euch am meistens?

Ganz liebe Grüße
Eure, schon ewig keinen geflochtenen Zopf mehr gehabt habende, Sharon

Montag, 8. Januar 2018

Rezension: Teri Terry * Infiziert


Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Coppenrath
ISBN-13:
978-3649625995
Preis: 19,95 EUR  
E-Book: 15,99 EUR
Reihe: 1. Teil
Erscheinungsdatum: Juli 2017
Übersetzer: Petra Knese




Inhalt:
Shay liebt die abgelegenen Orte, dort kann sie durchatmen und wird nicht gestört von diesen halbstarken Typen aus ihrer Klasse. Bei einem solchen unangenehmen Treffen im Supermarkt fällt ihr mehr oder minder ein Flugblatt vor die Füße und lässt eine Erinnerung an den letzten Sommer wach werden. Als sie nämlich wieder mal an ihren Lieblingspunkt innehielt, begegnete sie einem Mädchen, aber bevor sie richtig reagieren konnte, wurde sie mit einem Auto abgeholt. Nun ist dieses Mädchen verschwunden, und nachdem sie mit dessen Bruder Kai telefoniert hatte, ist klar, Shay war die Letzte, die seine Schwester lebend gesehen hat. Zusammen mit Kai will Shay dem auf den Grund gehen. Zur gleichen Zeit bahnt sich eine Katastrophe an, in Form eines Virus, was ganz Großbritannien infizieren könnte. Auch Shay scheint sich angesteckt zu haben und der Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wo ist die entführte Schwester? Kann Shay den Virus bekämpfen? Und haben die aufkeimenden Gefühle von Shay und Kai überhaupt eine Chance?

Meinung:
Teri Terry hat schon so viele Bücher herausgebracht und ist unglaublich beliebt bei ihren Lesern, dass auch ich nun endlich ihre Erzählart entdecken wollte, und habe Infiziert dazu auserkoren, mich anzustecken. Ein Auftakt zu einer neuen Trilogie, der mich neugierig gemacht hat und ob sie mich damit überzeugen konnte, erzähle ich euch nun.

Der Prolog ist erschreckend, düster und man ist sofort selbst infiziert, um weiter zu lesen und entdeckt zwei Erzählstimmen. Die eine gehört Shay, einem Mädchen aus Schottland, die für ihren Namen gehänselt wird, die gern an abgeschiedenen Orten ihre Ruhe sucht und die sich zum ersten Mal verliebt, und zwar in den Bruder, des vermissten Mädchens. Beide lernen sich ein Jahr nach der Vermisstenanzeige kennen und merken, das sie Gründe suchen, um einander nah sein zu können. Doch beide haben auch Angst, dass sie die Gesten falsch interpretieren. Es ist das Aufkeimen einer frischen jungen Liebe. Aber die Umstände sind alles andere als günstig und so kommen wir zur zweiten Protagonistin.

Die Vermisste, Callie, ist nicht nur ein Entführungsopfer, sondern auch ein Forschungsobjekt und dieses scheint mächtiger zu sein, als ihre Erschaffer geahnt hatten. Callie gelingt nach ihrer Erlösung die Flucht, aber sie ist anders, als sie früher war, man kann sie nicht sehen und auch nicht hören, das macht ihre Verständigung unglaublich schwer. Mit ihr gelangt aber auch der Erreger in die Freiheit und sorgt für eine riesige Epidemie. Überall herrscht der Tod, und wie brutal er wütet, bekommt bald ganz Schottland zu spüren. Aber Callie findet endlich jemanden, der sie sieht und versteht, und ist ausgerechnet Shay. Aber wie macht man ihr klar, dass man echt ist. Einfach scheint Callies neues Leben auf jeden Fall nicht zu sein.

Teri Terry hat sich wirklich eine interessante Apokalypse ausgedacht. Immerhin leben wir in einem Zeitalter, wo Entwicklung unglaublich schnell voranschreiten und ich denke, so einiges wissen wir Normalsterblichen nicht. Immerhin brechen trotz unserer modernen Welt, wieder alte Krankheiten aus. Das Szenario ist also selbst für uns Großen durchaus denkbar. Außerdem war ich wirklich überrascht das die Autorin nichts beschönigt, brutal und unglaublich verheerend geht sie an die Sache ran und färbt das Land rot. Wo wir am Anfang noch zwei junge Leute begleiteten und ihre Liebe aufblühen sehen, schlägt Frau Terry im Rest des Buches unglaublich um sich.

Tja, und da kommen wir zu meinem Knackpunkten, für mich gab es trotz der schnellen Entwicklung einige Lücken, erst plätschert es dahin und im nächsten Moment rasen wir schon wieder davon. Leider wusste ich vorab schon genau, wohin die Reise gehen sollte und der Überraschungseffekt war dahin. Ich ahne jetzt schon, wer die Fäden in den Händen hält und wie das Drama weiter voranschreiten soll. Auch habe ich ein kleines Problem mit der Vorstellung von Callie, obwohl ich Geister mag, war es mir hier einfach zu viel des Guten und so richtig warm bin ich mit dem Kind in ihr nicht geworden. Auch die Rolle von Kai und Shay war mir zu genau angelegt, da ging schon mal das eine oder andere verloren und die großen Gefühle nahmen mir zu überhand. Aber erzählen kann Teri Terry auf jeden Fall und auch an die Seiten binden, ruck zuck hat man dieses Buch aus und ist über Tempo und Ereignisse baff. Allerdings legt sich bei mir auch schnell der Schleier des Vergessens drüber und so blieb ich etwas unschlüssig zurück.

Infiziert ist durchaus ein tolles Jugendbuch, allerdings ist es mir zu vorhersehbar und hat für mich so ein paar Macken. Toll erzählt ist es, auch auf jeden Fall, aber ich glaube, ich werde nicht weiter lesen, da es einfach zu viele tolle Bücher gibt, die mich mehr begeistern können, aber als zwischendurch Buch perfekt geeignet.


Henry und ich haben das Buch verschlungen, aber leider danach das Gefühl Schema F gelesen zu haben, dafür vergeben wir drei Bücherpunkte:

__________________________________________________________________________
  
Über die Autorin:
  


Teri Terry lebte in Frankreich, Kanada, Australien und England, und sie hat dabei drei Abschlüsse, eine ganze Sammlung von Reisepässen und mehr Adressen, als sie zählen kann, erworben. Ihre häufigen Umzüge haben Teri oft in eine Beobachterrolle gezwungen. Seitdem interessiert sie sich sehr für Personen, die in eine fremde Umgebung kommen oder sich dort eingliedern müssen.


Infiziert-Reihe:

https://www.genialokal.de/Produkt/Teri-Terry/Manipuliert-Bd-2_lid_34071292.html?storeID=barbers

Erscheinungsdatum: Januar 2018

Vielen lieben Dank an den Coppenrath Verlag für dieses Rezensionsexemplar. 


Freitag, 5. Januar 2018

BÜCHERPOST im Dezember ...

Hallo meine Lieben,

das Jahr 2017 haben wir jetzt hinter uns gelassen, aber natürlich schulde ich euch noch einen Monat mit Neuzugänge, nämlich der Dezember. Tja, und wer denkt, ich hätte da keine Bücher bekommen, der irrt sich. Ist ja auch eine Unmöglichkeit, aber es wird weniger. Zumindest trage ich, an einigen keine Schuld ...haha... Aber schauen wir uns doch mal meine Schätze an, oder? Deshalb sind wir ja heute hier:

Dexter hatte so viel Platz, der wusste zuerst nicht wohin :)

 
Diesen Stapel hat mir der Nikolaus gebracht, oder der liebe Ehemann, wie man das wahlweise gern sehen möchte. "Der Weihnachtosaurus" ist ja überall zu sehen und schaut so putzig aus, ich kam nicht dran vorbei und mein Augenaufschlag hat den Nikolaus weichgemacht. Nur ist jetzt Weihnachten vorbei, da muss die Geschichte noch ein bisschen warten, aber das nächste Fest steht ja schon fast wieder vor der Tür. "Makrönchen, Mord & Mandelduft" hat mein Krimiherz angesprochen, da bin ich gerade voll auf den Geschmack gekommen, auch hier muss das Büchlein warten und übrigens hinten stehen noch Plätzchenrezepte drin. Eine Perfekte Mischung aus Süßem und Mord.

 
Der Stapel ist dem Buchhändler zu verdanken. "Mit Sehnsucht verfeinert" ist der letzte Teil der Taste of Love Reihe, zumindest momentan, man weiß ja nie. Und ja, ich bin hier Opfer von Essen und Liebe, herrlich. "Die Hochstapler" hatte ich schon als Neues auf dem Büchermarkt vorgestellt und es klingt immer noch richtig gut. Deshalb musste ich es einfach bestellen und nun fehlt nur noch Lesezeit. Außerdem habe ich jetzt die restlichen Bände des ersten Programms des Königskinder Verlages zusammen und ich bin ziemlich happy darüber. "Die Anarchie der Buchstaben", "Anders" und "Zwischen zwei Fenstern".

 
Hier kommt der Stapel der Weihnachtsbücher und der Weihnachtsmann war fleißig, oder? "Good Night Stories for Rebel Girls" ist ein unglaublich schönes Buch und ich freu mich schon auf all die Persönlichkeiten, die ich kennenlernen werde und die Porträts dazu. "Niemals" ist der zweite Teil der Jenny Aaron Reihe und letztes Jahr hatte ich Band eins bekommen und das lese ich endlich. Gefällt mir richtig gut und ich freu mich total, dass somit direkt Nachschub da ist. "Throne of Glass" habe ich von der lieben Franzi bekommen, du süßes Herzblatt, Tausenddank nochmals dafür. Sie schwärmt so sehr von dieser Autorin und dieser Reihe und hofft, mich mit zu infizieren. Ich bin gespannt. "SOG" lag auf dem Gabentisch vom Göttergatten und ist auch ein zweiter Teil, den Ersten hatte er auch letztes Jahr bekommen. Naja, momentan ist ihm nur nicht so nach Lesen, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt.

 
Hier kommt ein Stapel voller Vorfreude auf 2018 und ich muss gestehen mein kleines Leserherz schlägt verdammt schnell. "Das Mädchen, das den Mond trank" klingt absolut zauberhaft und so schön nach Märchen, da kommt bei mir die alte Märchentante durch und ich freu mich sehr, aufs verzaubert werden. "Wonder Woman", die neu entdeckte Heldin und dann diese Autorin, das wird wohl mein nächstes Buch werden, ich poliere schon mal meine Heldenuniform, oder wasche meine Kuschelsocken :)

 
Außerdem erreichten mich einige Verlagsvorschauen und die enthielten nicht nur tolle Vorschauen, sondern auch gleich Bücher, der Wahnsinn. "Häuser aus Sand" und "Das Mädchen, das in der Metro las" kamen zusammen an. Ersteres sagte mir nichts, aber es macht auf jeden Fall neugierig. Das Zweite wurde mir schon auf der Messe vorgestellt und scheint jetzt schon meins zu sein. "Chateau Mort" ist der zweite Fall für Luc Verlains, und da ich schon Teil eins sehr mochte, wird dieser mit Sicherheit auch verschlungen. "Kenia Valley" ist der neue Spitzentitel beim Atlantik Verlag, er spielt, wie der Name schon verrät in Afrika. Da ich normalerweise ein Bogen um diesen Kontinent lesemäßig mache, bin ich sehr gespannt, ob es hier eine Ausnahme geben wird. "The Child" hat mich überraschend so erreicht und der Klappentext hört sich richtig toll an, aber das fand ich bei dem Debüt auch und dann war es doch recht zäh, aber vielleicht hat sich die Autorin ja weiterentwickelt. Es ist auf jeden Fall einen Blick wert.

Nun habt ihr meine Dezemberausbeute gesehen und konntet sie ausreichend begutachten. Viele schöne und wieder ganz unterschiedliche Bücher dabei, ich glaube, da kommt doch jeder auf seine kosten. Gelesen ist leider noch keins, aber das wird sich bald ändern. Ganz bestimmt bald! Wie war denn euer Monat? War der Weihnachtsmann oder das Christkind fleißig? Habt ihr viele Bücher einziehen lassen? Waren von unseren Büchern auch welche für euch dabei? Oder habt ihr davon was auf der Wunschliste, oder sogar schon eins davon gelesen? Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig begeistert von meinen Schätzen und mag sofort anfangen zu lesen.

Ganz liebe Grüße
Eure, sich auf ihre Beute stürzende, Sharon

Mittwoch, 3. Januar 2018

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Büchergenießer,

neues Jahr und jede Menge neuer Bücher erwartet uns und macht 2018 bestimmt zu einem tollen Lesejahr. Da mein Jahr mit Barcelona geendet hat, halte ich sofort noch neuen Geschichten von dieser Stadt ausschau und naja, dieses Buch habe ich schon länger im Auge. Eigentlich kennt man die Autorin aus der Jugendbuchabteilung und hier traut sie sich an einen Krimi ran und der spricht mich, aber so was von an. Aber schaut doch mal selbst:
 

Spanische Delikatessen
1. Band
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 01.03.2018

Eine Familien-Fehde, ein Schinken aus Menschenfleisch in einem spanischen Delikatessengeschäft auf der Rambla und ein deutsch-spanisches Ermittler-Duo: in diesem atmosphärischen und humorvollen Barcelona-Krimi von Catalina Ferrera wird es spannend delikat!

Comisario Alex Diaz von der katalanischen Polizei , Mossos d`Esquadra, zieht seinen Schwager Karl Lindberg, einen beurlaubter Berliner Kriminalkommissar, zu Rate, als in Barcelonas traditionsreichstem Delikatessengeschäft ein Schinken mit der Prägung »100 % carne humana« – 100 % Menschenfleisch – auftaucht. Als »Praktikant« darf Karl seine Erfahrung beisteuern, wenn Alexʼ lässiger Charme mal nicht mehr weiterhilft. Der vertrackte Fall führt das ungleiche Ermittler-Paar tief in Familienstreitigkeit und zeichnet gleichzeitig ein authentisches und höchst atmosphärisches Bild von Barcelona. 

Mit sicherem Gespür für kriminalistische Spannungsbögen sowie liebevollem Blick auf die Eigenheiten und Zwistigkeiten der Katalanen und Spanier führt die in Barcelona lebende Autorin Catalina Ferrera den Leser durch die faszinierende Hauptstadt Kataloniens.



Hinter dem Pseudonym steckt die wunderbare Eva Siegmund, sie hat selbst in Barcelona gelebt und ich bin ehrlich total neugierig auf ihren Krimi. Wer kennt denn ihre Jugendbücher? Wer hat auch total Lust dieses ungleiche Team kennenzulernen? Wer freut sich auf kulinarische Spezialitäten? Und wer möchte auch diese Stadt besuchen? Also habt ihr das Buch auf dem Schirm? Nein, dann aber flott auf die Wunschliste!

Ganz liebe Grüße
Eure, unbedingt nochmals nach Barcelona wollende, Sharon

Montag, 1. Januar 2018

HAPPY NEW YEAR


Hallo meine Lieben,

Happy New Year
Happy New Year
May we all have a vision now and then
Of a world where every neighbour is a friend
Happy New Year
Happy New Year
May we all have our hopes, our will to try
If we don't we might as well lay down and die
You and I


....Träller ... Füße wippen ... summ ... ach, ABBA! 

Wir wünschen Euch allen ein frohes neues Jahr. Mit vielen schönen Sternenstunden und Lieblingsmomenten. Lasst alle Sorgen hinter euch und genießt euer Leben, denn ihr habt nur dieses eine. Wir hoffen, das 2018 für alle ein Glückliches, Zufriedendens und Wünsche erfüllendes Jahr wird.

Ich, ganz für mich, werde mir keine Vorsätze machen, sondern einfach nur gesund bleiben, das ist eh das höchste Gut, was man haben kann. Alles Weitere wird sich finden und für den Blog, wünsche ich mir einfach nur viele gute Bücher und jede Menge Spaß daran euch davon zu berichten. Naja, vielleicht schaffe ich ja mal mehr eigene ungelesene Bücher zu lesen ...lach... man darf ja träumen :-)

Ganz liebe Grüße
Eure, sich noch ein bisschen im Sessel einkuschelnde, Sharon