Donnerstag, 20. Juni 2013

Rezension: Alexa McNight * NeuGier

Taschenbuch: 256 Seiten
ISBN-13: 978-3862772339
Preis: 9,90 EUR
E-Book: 9,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: Mai 2013




Inhalt:
Kate ist wie jedes Wochenende auf dem Weg zu ihren Freund Henry. Dieser ist Maler und steckt schon seit einiger Zeit in einer schwierigen Schaffenskrise. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ihre Beziehung schon lange nicht mehr so intakt ist. Natürlich knallt es auch direkt zwischen den Beiden mächtig. Kate verlässt darauf fluchtartig das Haus und kehrt in ihre Wohnung zurück. Sie ist mächtig aufgebracht und möchte sich Trost bei ihrer besten Freundin holen. Nur verflixt das diese ihre Telefonnummer andauernd ändert und so passiert es, das Kate am anderen Ende des Hörers einen sehr charmanten Mann hat. Dieser lässt sie nicht so schnell von der Strippe und verwickelt sie in einen netten Flirt am Telefon. Es geht um Musik, französische Musik und nachdem Kate ihn abgewimmelt hat, schickt dieser fremde Mann ihr einen Anspieltip per SMS. Kate ist verwirrt, aber auch gleichzeitig sehr überrascht, ihre Neugier ist geweckt und so hört sie sich das Lied an. Obwohl dieser Mann sie nicht kennt, trifft er damit genau ihr Stimmung und zaubert ihr ein Lächeln ins Gesicht. Langsam aber immer öfter schreiben sie sich oder telefonieren auch mal, es entwickelt sich eine große Anziehungskraft zwischen den Beiden. Doch dann eröffnet er ihr, dass er sie auch mal sehen möchte, aber nicht zum Dinner oder Kino. Nein, er möchte einfach mit ihr schlafen. Kate ist hin und her gerissen, sie steckt doch in einer Beziehung, oder? Was soll sie bloß tun? Das Treffen am Freitag hat sie dann doch zu gesagt. Aber wird sie auch wirklich hingehen? Wer verbirgt sich bloß hinter dieser sexy Stimme?

Meinung:
Wir haben hier einen wunderbaren, prickelnden und heissen erotischen Roman. Denn hier stimmt wieder mal einfach alles. Die Rahmengestaltung passt perfekt zur Geschichte und den Bettszenen. Die zwei Hauptfiguren sind sehr gut gewählt und es macht einfach Spass, die Geschichte zu lesen. Kate ist eine frustrierte Frau, die sich endlich aus ihrer alten Beziehung befreien will. Diese hat sie schon viel zu lange gefangen genommen und sie musste sich immer ihren Künstlerfreund unterordnen. Ihre eigene Kunst wurde immer belächelt, obwohl sie mehr Erfolg hatte als ihr Henry. Doch dann kommt dieser missglücke Anruf und dieser interessante Fremde stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf. Mich hatte er ja auch gleich um den Finger gewickelt, denn wir haben den gleichen Musikgeschmack, und so war ich mehr als nur gespannt, wie er sich im Bett bewähren wird. Die Zwei lassen sich also auf eine Reihe heisser Freitags-Abenteuer ein. Denn dort wollen sie ihre Träume und Wünsche ausleben, ohne irgendwelche Verpflichtungen einzugehen. Merkt ihr den Knackpunkt! Klar, das Herz wird wieder mal nicht beachtet, aber es kämpft hart, um sein Dasein und stellt alles auf den Kopf.
Ich mag einfach Alexa McNight‘s Art erotische Geschichten zu erzählen. Sie wirken nie aufgesetzt, oder extrem gewollt. Sie entwickeln sich und lassen auch für Gefühle genug Raum. Manchmal hat man mehr das Gefühl einen wunderbaren Liebesroman zu lesen, nur das es da noch mehr das gewisse Etwas gibt. Ihre Figuren sind auch sehr realistische gezeichnet und man kann sich deshalb umso mehr in sie hinein versetzen. Ihre Liebesspiel-Szenen sind alle toll beschrieben ohne sprachlich abzudriften. Ganz in Gegenteil, es wird einem heiß. Leider gibt es ja genug Bücher, wo man eher auf eine Wortwahl trifft, die einen eher abstößt.  Hier fühlt man sich eher atemlos und möchte auch mal so einen Jackson erleben. Dabei ist unser Autorin auch sehr erfinderisch, und wir erleben wirklich immer wieder etwas Neues und Aufregendes. Für jeden ist also was dabei und man kann nur denken, hoffentlich geht das Buch nur nicht so schnell zu Ende. Leider war das bei mir der Fall und so bitte ich ganz inständig, liebe Alexa mehr... Bitte ganz viel mehr davon!!!

Henry und ich hatten vergnügliche Lesestunden und vergeben aus vollem Herzen die gesamten Bücherpunkte:

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Über die Autorin:

Alexa McNight verrät nicht viel über sich selbst. Wie alt sie ist, sagt sie, das spielt keine Rolle. Wo und wie sie lebt, ob sie früher mal Brot gebacken oder mit Aktien gehandelt hat ebenso wenig. Nicht ihre Person soll im Vordergrund stehen, sondern was sie schreibt – aus Leidenschaft. Faszination, Inspiration und das Spiel mit Worten – all das liebt Alexa McNight und schreibt in ganz verschiedenen Genres. Mit ihren erotischen Romanen stellt sie sich einer besonderen Herausforderung: Sie will mehr zu Papier bringen als Worte, die eine körperliche Reaktion auslösen, sondern ein Kopfkino erzeugen, das die Fantasie des Lesers aufblühen lässt.



Na ist eure Neugier geweckt, dann kann ich euch auch noch Alexa's erstes Buch ans Herz legen: Sehnsucht

Mittwoch, 19. Juni 2013

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Lieben,

mögt Ihr auch kulinarische Krimi's? Dann freut Euch mit mir mit, denn Xavier Kieffer ermittelt wieder. Nee, was freu ich mich wieder auf ein Buch mit ihn :-)


Letzte Ernte
Verlag: KiWi Verlag
Erscheinungsdatum: 20.06.2013

Ein Glas Wein, Rieslingspastete und danach ein Stück Quetschetaart mit Sahne – auf der Luxemburger Sommerkirmes lassen es sich der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer und seine Freundin, die Gastrokritikerin Valerie Gabin, richtig gut gehen. Doch in einem Bierzelt drückt ihm ein Fremder plötzlich eine Magnetkarte in die Hand und verschwindet. Am nächsten Morgen wird der Mann unter der Roten Brücke tot aufgefunden. Warum hat er Kieffer diese Karte gegeben? Was hat es mit den Computercodes darauf auf sich? Und warum sind plötzlich so viele Leute hinter ihm her? Der Luxemburger Koch steht plötzlich im Zentrum einer Verschwörung und erkennt, dass seine Freundin in höchster Gefahr schwebt.


Das klingt ja so gut :-) Und was bin ich gespannt in welchem Lebensmittelbereich er uns wieder entführt und schokiert. Habt Ihr auch schon einen Fall von diesem Koch gelesen? Mögt Ihr überhaupt solche Krimi's?

Ganz liebe kulinarische Grüße
Eure Sharon

Dienstag, 18. Juni 2013

Rezension: Dan Wells * Aufbruch: Partials 1

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: ivi Verlag
ISBN-13: 978-3492702775
Preis: 16,99 EUR
E-Book: 12,99 EUR
Reihe: Teil 1
Erscheinungsdatum: März 2013




Inhalt:
Es ist eine dramatische Zeit, in der wir uns befinden. Denn vor 11 Jahren hat die Menschheit den Krieg gegen die Partials (künstlich erschaffene Menschen) verloren, so hat ein Virus uns Menschen fast ausgerottet. 99,6 Prozent haben nicht überlebt. Jetzt leben die letzten Mensch zurückgezogen und versuchen alles um wieder auf die Beine zu kommen. Dies gelingt aber nicht wirklich, denn alle neugeboren Baby‘s sterben, da sie gegen den Virus nicht resistent sind. Kira erlebt dieses schlimme Schicksal jedes mal mit, da sie auf der Entbindungsstation arbeitet. Später möchte sie nämlich in die Forschung und absolviert momentan ihre medizinische Ausbildung. Aber auch sie hat Angst, denn durch die erfolglosen Geburten senkt die Regierung das Schwangerschaftsalter immer mehr herab und so könnte es auch sie, mit ihren 16 Jahren, treffen. Kira fühlt sich einfach noch nicht soweit und ist sich sicher, das kann einfach nicht die Lösung sein. So versucht sie erst den Oberarzt für neue Forschungen zu überzeugen und kommt dadurch auf eine unmögliche Idee. Denn die Partials sind immun gegen das Virus. Kira beschließ einen gefangen zu nehmen und zu untersuchen. Dazu muss sie allerdings in feindliches Gebiet und an die tausend Regeln brechen. Wird Kira allein gehen, oder bekommt sie Hilfe? Was wird Sie auf feindlichem Gebiet erwarten? Bekommt Sie einen Partials in die Finger, um Ihn zu untersuchen? Was wird sie rausbekommen? Und was für ein Spiel spielt diese Regierung mit ihren Leuten?

Meinung:
Als ich das Buch im Laden in den Händen hielt, dachte ich „Wow, das muss ich lesen“. Der Inhalt sprach mich total an, und ich musste ein bisschen an den Terminator denken. Maschinen, die die Menschheit ausrotten und vernichten, mein Interesse war geweckt. Natürlich ist die beschriebene Welt alles andere als lebensfroh, sondern sehr dunkel, Regierungsgesteuert und durch die fehlschlagenden Geburten, auch sehr traurig. Die jungen Mädchen werden zum Schwanger werden gezwungen, ob sie wollen oder nicht, ob ein Partner zur Verfügung steht oder nicht, Hauptsache schwanger und das so oft wie es geht. Denn es ist ihre Pflicht an der Menschheit. Die Gefühle und Bedürfnisse für diese Mädchen spielt dabei keine Rolle und ist dabei völlig egal. Kira ist eine junge dickköpfige Frau und wirkt dadurch ein wenig gefühlskalt, eben eine Kämpferin. Ihr Handeln ist zwar nachvollziehbar, aber mit welchen Mitteln und zu welchem Preis, scheint mir so, ist ihr völlig gleich. Selbst ihr Freund muss sich oft als zweitranig abspeisen lassen, obwohl er es nicht verdient hat. Erst als sie auf den Partial stößt, fängt sie an, Vieles zu hinterfragen. Der gefangene Partial kam leider nicht ganz so gut rüber, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir fehlte mehr das Maschinelle, denn trotz dass er ein technisches Wunderwerk  ist, kam er sehr menschlich rüber, das fand ich sehr schade. Am meisten mochte ich Kira‘s Freund, aber leider hatte dieser nicht wirklich eine große Rolle in ihrem Leben und im Buch. Überhaupt kam ich in die Geschichte recht schwer rein und sie zog sich wie Kaugummi und musste natürlich mit einem mega Cliffhanger enden. Warum nur musste sich diese eigentlich interessante Geschichte nur so ziehen. Lag es vielleicht an den vielen medizinischen Ausschweifungen? Da ich ja eh so meine Probleme mit Dystopien habe, bin ich irgendwie total enttäuscht. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen und Band zwei werde ich bestimmt nicht in die Hände nehmen. Aber ich probiere es weiter mit dieser Richtung, denn ab und zu finde sogar ich eine Geschichte die mir gut gefällt. Da das Buch so toll bewertet wird, traue ich mich ja gar nicht groß Kritik zu äußern, aber mein Geschmack war es leider nicht. Wer aber Dystopien liebt sollte es auf jeden Fall mal probieren. Nur noch kurz eine kleine Anmerkung, safte Gemüter sollten es sich gut überlegen, denn3 die Geschichte ist recht blutig, brutal und die Menschen sterben einfach irre schnell. Man kommt da kaum zum Luft holen.
 
Henry und ich waren doch etwas enttäuscht und vergeben drei Bücherpunkte:

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Über den Autor:

Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Seine Romane um den jungen Killer John Cleaver sind große Erfolge. »Partials«, der Auftakt zu seiner neuen Young-Adult-Serie, eroberte den US-Buchmarkt im Sturm.  

Quelle: ivi Verlag