Samstag, 25. Januar 2014

BLOGGEBURTSTAG GEWINNSPIEL-AUSLOSUNG

Hallo meine Lieben,

ich bin immer noch ganz sprachlos ... Ihr habt mich alle total umgehauen und sehr glücklich gemacht :-) Nochmals ganz lieben Dank für die vielen und herzlichen Glückwünsche, nicht nur hier, sondern auch auf den anderen Plattformen. Ich wurde mit der Flut total überrascht, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Dann muss ich mich noch für Eure tolle Hilfe bedanken, ich hatte innerhalb von 2 Tagen!! meine kleine Herausforderung geschafft, die Marke von 200 Follower zu knacken. Danke für Eure Hilfe und Unterstützung! Ich habe mich so sehr darüber gefreut, das war besser als Weihnachten und Geburtstag zusammen. Aber das Tollste ist ja, es ist noch weiter gewachsen und ich möchte alle neuen Leser und Leserinnen ganz herzlich Willkommen heißen :-) Danke das Es euch hier gefällt ...hihi... Tja, aber genug der Dankesworte, was? Ihr wollt doch wissen, wer gewonnen hat, oder? Ich muss ja sagen, ich hatte noch nie so viele Teilnehmer, 91 Bewerbungen, da hatte ich einiges zu basteln... Aber ich wollte ja wieder das Jack, den Glücksfee spielt, also bin ich selber schuld. Aber nochmals WOW... DANKE, ihr seid großartig und ich bekomme jetzt schon ein schlechtes Gewissen, das ich nur ein Buch habe ...

Aber los gehts:

Hier meine kleine Bastelei ...

Mein Glücksfee bei der Arbeit! 

TROMMELWIRBEL TROMMELWIRBEL TROMMELWIRBEL
Das Buch geht an:
Herzlichen Glückwunsch Teresa Sporrer :-)
Ganz viel Spaß mit dem Buch!


So, es ist vollbracht! Ich freu mich wirklich riesig über die vielen Teilnehmer und kann echt nur DANKE sagen :-) Alle, die leider nicht gewonnen haben, nicht traurig sein, denn ich starte gleich das Gewinnspiel für Band zwei ... hihi ... Ihr seit einfach die Besten ...

Ganz liebe Grüße
Eure, alle umarmende, Sharon
  

Freitag, 24. Januar 2014

Rezension: Martin Mucha * Beziehungskiller

Broschiert: 363 Seiten
ISBN-13: 978-3839213148
Preis: 11,90 EUR
E-Book: 9,99 EUR
Reihe: 3. Teil
Erscheinungsdatum: Juli 2012




Inhalt:
Was tut man nicht alles für die Liebe. So muss Universitätslektor Arno Linder seine Freundin zu einen Wochenende unter Kollegen begleiten. Natürlich soll er gut gekleidet sein, wofür Laura sorgt und er soll natürlich seine kriminelle Vergangenheit für sich behalten. Außerdem soll er nicht so den Herrn Dr. Oberschlau raushängen lassen, also kurz um, er soll sich so benehmen wie Laura es gerne hätte. Klingt doch nach einem wunderbaren Wochenende im Weinviertel. Arno gibt sich auch redlich Mühe, den vorzeigbaren Partner zugeben, aber wer ihn kennt weiß, es muss was passieren. Nachts auf den Weg zur Küche, um seiner Liebsten ein Wasser zu holen, findet er den Gastgeber tot in seinem Arbeitszimmer. Für Arno eine Katastrophe, denn er sieht seine Beziehung in Gefahr, Laura glaubt doch nie und nimmer, das er nichts damit zu tun hat. So kommt es auch wie es kommen muss, Laura lässt ihn stehen. Es gibt also nur eine Lösung um das Herz seiner Liebsten zurück zu erobern, er muss den Mord aufklären. Wird Arno das gelingen? Und worein wird er diesmal geraten? Und wird Laura ihm überhaupt glauben?

Meinung:
Arno die Dritte und diesmal mit Laura. Ich muss ja gestehen, ich mag sie nicht sonderlich und kann diese Beziehung auch nicht wirklich verstehen. Was findet Arno an ihr? Sie ist die typische Karrierefrau, für die nichts anderes in Vordergrund steht und das lässt sie auch wieder gut am Anfang raushängen. Allerdings benimmt sich Arno in ihrer Gegenwart wie ein kleiner verliebter Schuljunge. So geht es erstmal raus aus meinen geliebten Wien und ab ins Grüne. Im ersten Moment war ich ein bisschen geknickt, denn ich liebe Muchas Beschreibungen von Stadt und Leute. Aber dann nahm die Geschichte ihren Lauf und als der Inspektor am Tatort eintrifft, hat man das Gefühl in einen Agathe Christi Krimi eingetaucht zu sein. Natürlich steckt mehr hinter den Mord und erst zurück in Wien, kommt Arno Stück für Stück der Sache auf die Schliche. Um an Informationen zu kommen, muss er natürlich wieder den Weg, in seine Vergangenheit, nehmen und so kommen wir wieder in den Genuss von Arnos Kleinkriminellen Seele. Hier tappt er natürlich von einen Fettnapf in den Nächsten und muss so einige Tiefschläge hinnehmen.
Martin Mucha hat einfach ein Talent kuriose Geschichten zu erfinden und ein Können diese unterhaltend zu präsentieren. Als Leser hat man riesig Spaß    und geniesst einfach den Wortwitz. Er erzählt flott und rasant mit viel Humor. Seine Figuren sind immer sehr originell und das in jeder Gesellschaftsschicht. Mucha spielt da gern ein bisschen mit der Realität und nimmt auch gern die Gegenwart so ein bisschen auf die Schüppe. Allerdings fand ich die beiden Bände davor noch einen Ticken besser, hier kam man so schnell dahinter, aber das ist Luxusdenken. Ich habe genau das bekommen was ich wollte: Arno, Wien, eine Geschichte auf sprachlichen hohen Niveau und Humor über den ich lachen kann. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil und reise gerne wieder nach Wien.

Henry und ich hatten wieder Mordsspaß und können nur die vollen Bücherpunkte vergeben:

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Über den Autor:

Martin Michael Mucha, geboren 1976 in Graz, studierte in Wien Philosophie, Geschichte und Theologie und promovierte in Philosophie. Er arbeitet seit fast zehn Jahren im Bereich Drehbuch für Kino- und Fernsehfilme. Seiner ausgedehnten Reisetätigkeit, vor allem nach Asien und Afrika, entsprang bisher ein Bild-/Textband über Afghanistan und Tadschikistan. Martin Mucha lebt als verheirateter Familienvater in Wien.  


Arno Linder Reihe:

http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/792-erbschleicher.htmlhttp://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/78-papierkrieg.htmlhttp://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/385-seelenschacher.html


Donnerstag, 23. Januar 2014

Rezension: Lisa O'Donnel * Bienensterben




Broschiert: 319 Seiten
Verlag: DUMONT Verlag
ISBN-13: 978-3832197285
Preis: 16,99 EUR
E-Book: 13,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: Oktober 2013


Leseprobe? Amazon


Inhalt: 
Glasgow. Winter. Eugene Doyle liegt tot in seinem Bett. Izzy Macdonald hat sich im Schuppen erhängt. Beide hinterlassen ihre zwei Töchter, Marnie  fünfzehn und Nelly zwölf. Was sollen sie tun? Für die zwei Mädchen steht fest, sie wollen nicht zur Jugendfürsorge und getrennt werden, wollen sie auch nicht. Denn wer hat Gene umgebracht? Also beschließen sie, ihre toten Eltern im Garten zu vergraben. Natürlich ist das nicht so einfach, bei gefroren Boden und einen Nachbars Hund, der die Leichen immer ausbuddeln will. Außerdem wird das Geld knapper und Marnie verliert auch noch ihren Job als Gelegenheitsdealerin. Da kommt es ganz passend das Lennie ihr Nachbar, mit prekärem Ruf, sich ihrer annimmt. Natürlich riecht er das bei den Beiden, was nicht stimmt, ist aber einfach nur glücklich den beiden eine Art zu Hause geben zu können. Aber die Fragen nach dem Verschwinden der Eltern wird immer lauter und das Lügengerüst fängt immer mehr an, zu bröckeln. Wird alles auffliegen? Und was wird ans Tageslicht kommen?

Meinung:

Dieser Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen. Das Schicksal der beiden Schwestern ist so erschreckend, hilflos und traurig. Eigentlich wünscht sich doch jeder ein warmes Heim, wo man geliebt wird, aber diese Zwei müssen viel mitmachen. Ihre Eltern sind drogen- und alkoholsüchtig, leben in den Tag hinein und interessieren sich nicht für ihre Kinder. Erst nach und nach erfahren wir, was die beiden noch  durch Machen mussten.
Erzählt wird die Geschichte aus drei Sichten. Die Erste ist Marnie, die älteste Schwester, sie berichtet trocken, mit viel Sarkasmus und schon ein bisschen vulgär von den Tatsachen des Alltags. Dabei ist sie ein sehr kluges Mädchen, die mit dem Schulstoff keine Probleme hat. Aber ihr Umfeld und ihr Teilzeitjob als Dealerin tun ihr übriges dazu bei. Außerdem musste sie schnell erwachsen werden, um sich und ihre Schwester zu kümmern. Sie spielt oft die ganz Große und cool, ist unbeugsam und sturköpfig und lässt ungern jemanden an sich heran. Aber wehe, wenn jemand die Schutzsicht durchbricht, der wird ein verletztes Mädchen vorfinden. Dann haben wir Nelly, die kleine Schwester, die allein schon durch ihre Ausdrucksweise auffällt. Sie flüchtet sich oft in einer Welt, die aus Geigenspielen und Happy End Filmen besteht. Durch das Auftreten von Nelly hat man oft das Gefühl ein altkluges Kind vor sich zu haben, die immer alles besser wissen muss, aber damit nicht immer richtig liegt. Sie versprüht im ganzen Roman diese Unschuld aus früheren Zeiten. Zum Schluss kommt noch Lennie, der Nachbar, der mit Schikanen und einen verstecken Leben als Homosexueller leben musste. Auch sein Leben berührt einen sehr und ist doch auch sehr überrascht, wie viel er diesen Mädchen zu geben hat. Durch ihn bekommen die Zwei eine Art zu Hause und merken schnell, dass es ein Heim mit Liebe geben kann.
Diese drei total verschiedenen Menschen passen auf den ersten Blick nicht zusammen, aber ihre Suche nach Schutz, Liebe und Geborgenheit, führt sie zueinander. Man liest wie sie füreinander einstehen, und wie sie sich helfen. Das macht das Schreckliche an dem Erlebten nicht weg, aber es versöhnt.
So erleben wir Schockierendes in einem sozial kritischen Umfeld, was einem sprachlos macht und nur durch den schwarzen Humor der Autorin ertragbar gemacht wird. Aber sie lässt auch noch ein bisschen Hoffnung zurück, das es Menschen gibt die Helfen. Ein Roman über die traurige Seite der Menschlichkeit und den Suchen nach Liebe und Geborgenheit.


Henry und ich sind von dem außergewöhnlichen Debütroman der Autorin total überrascht wurden und vergeben die vollen Bücherpunkte:

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Über die Autorin:

Lisa O’Donnell wurde mit dem Orange Screenwriting Prize für ihr Drehbuch ›The Wedding Gift‹ ausgezeichnet. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in Los Angeles. ›Bienensterben‹ ist ihr erster Roman.

Quelle: DUMONT Verlag