Freitag, 22. März 2019

BÜCHERPOST im Februar ...

Hallo meine Bücherbegeisterten,

wie kann es sein, dass der Februar schon wieder rum ist und bei mir so viele Bücher eingezogen sind. Es ist doch ein kurzer Monat, potz Blitz! Aber ich habe die Erklärung parat, die Verlage hauen ihre Neuerscheinung vor der Buchmesse raus und somit freute sich mein Briefkasten und natürlich mein Leserherz. Ich habe mal wieder eine tolle bunte Mischung zusammengestellt und diese mag ich euch nun gerne zeigen. Was meint ihr? Lust auf eine Runde Büchergucken? Geht doch eigentlich immer, gell. Also ran an die Buchrücken:

Jede Menge Abwechslung und ein schmucker Kerl <3


 
Dem ersten Stapel widme ich wie immer meinem Buchhändler und diesem Monat gibt es sogar zwei Bücher. "Nichts weniger als ein Wunder" ist der neue Roman von Markus Zusak und ja, ich gestehe, es klingt vom Inhalt jetzt nicht nach genialer Lektüre, aber der Mann kann ja einen immer überraschen und deshalb freue ich mich einfach drauf. "Blake" musste einfach sein, wegen Dexter. Diesmal nicht der Kater, sondern wirklich der Serienkiller, denn nachdem mich alle wegen dem Katernamen angesprochen hatten, habe ich die Serie geguckt und die hat mir echt gefallen. Ich mag es ja schon ganz gern ein bisschen skurril. 


 
Bleiben wir doch direkt bei der Spannungslektüre, denn hier habe ich einen ganz tollen Stapel dazu. "Lazarus" hat mich ganz überraschend vom Verlag erreicht und klingt nach einem harten Thriller. Vielen Dank. Allerdings musste es eine Schlange sein, die das Cover ziert... bbrrrrrr.... und kurz gesagt, es ist schon der siebte Band. Ich hoffe, man kann sie eigenständig lesen, aber ich mag es immer lieber, wenn ich von Anfang an dabei bin. Kennt ihr das auch? "Unit 8200" ist ein Agententhriller, der wohl den Punkt unserer Zeit ganz genau trifft. Am Flughafen in Frankreich wird ein Israeli erschossen und schon platzt, die politische Bombe, wie auch nicht anders zu erwarten. Gerade in Frankreich sind die Terroranschläge häufig, aber was steckt wirklich dahinter? Klingt gut? Finde ich auf jeden Fall und bin extrem gespannt darauf. "Operation Peruggia" ist ein Thrillerdebüt aus Schweden von einem sehr jungen Autor und mit einem Mix aus Kunstszene und Mafia. Für mich klingt es reizerisch, spannend und absolut bannend, schauen wir mal, ob es das auch ist. "Spanischer Totentanz" ist der zweite Teil eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und ich weiß jetzt schon, ich werde es lieben und freue mich riesig auf mein Ticket nach Barcelona.


 
Wie währe es jetzt, wenn wir uns den Fantasystapel vornehmen. "Die Töchter von Ilian" ist das neuste Werk von Jenny-Mai Nuyen, sie hat schon vieles geschrieben und kehrt wohl nun wieder in die Fantasyecke zurück, zu meiner Schande, ich kenne noch nichts, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Klingt und sieht auf jeden Fall richtig gut aus und hat wohl Frauenpower in sich. "Maschinengötter" was soll ich hier zu noch sagen, ich freu mich, ich liebe die Reihe und bin mega gespannt auf den Abschluss der Trilogie. Bitte lieber Herr Meyer enttäusch mich nicht und lass bitte nicht alle Lieblingsfiguren sterben. "Der grüne Sturm" ja ist es denn zu fassen, hier haben wir schon Teil drei der Mortal Engienes Welt und unsere beiden Helden sind sesshaft geworden und haben eine aufmüpfige Tochter, das kann ja heiter werden. Ich stelle schon mal das Popcorn an. "Die Gescannten" hatte ich so gar nicht auf dem Schirm, aber die lieben Verlagsmitarbeiter können einen ja überzeugen und ganz recht, diese Geschichte klingt nach einer Zukunft, die gar nicht so weit entfernt zu sein scheint und hoffentlich nicht nur mir Angst macht.  

 
Da schiebe ich doch noch schnell, den Jugendbuchstapel hinterher. "Sonne, Moon und Sterne" ist die Geschichte von Gustav, übrigens ist sie ein Mädchen und macht gerade die Wandlung von Kind zur Jugendlichen durch und die Art, wie die Autorin das schreibt, soll einfach gigantisch gut sein. Ich bin sehr neugierig. Übrigens finde ich schon die Beschreibung der Midlife-Crisis (das ist Pubertät für Eltern) einfach großartig. Muss ich mir merken. "Cainstorm Island" klingt der Zukunft nicht weit entfernt, die Welt spaltet sich in Arm und Reich. Die Armen kommen aus der Abwärtsspirale nicht raus, aber sie könnten, wie es Emilio für seine Familie tut, sich einen Chip implantieren lassen und somit kann die Welt für eine Stunde sein Leben begleiten und das wird sehr gefährlich werden. Mannomann das klingt nach Highspeed Lektüre und ich bin sehr gespannt darauf.


 
Hier kommt ein Stapel der schönsten Bücher, wie ich zumindest finde und Dexter, die Zuckerschnute, hat sich doch toll posiert. "Das schönste Mädchen Havannas", erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der 1947 nach Kuba kommt, sich vom Schuhputzer hocharbeitet und sich in die falsche Frau verliebt, klingt das nicht nach Kino. Ich bin auf jeden Fall jetzt schon entzückt und freu mich mega darauf. "Rainbirds" ist die Geschichte zweier Geschwister, die sich verloren haben, erst der Tod der Schwester, bringt den Bruder dazu sich mit ihrem Leben und der Vergangenheit zu beschäftigen und wer weiß, was er dabei alles findet. Hach und übrigens spielt es in Japan, das ist doch mal was. "Fünf Tage im Mai" hat mich vom Cover her total angesprochen, weil es mal so ganz anders ist und dann diese Geschichte, zwischen Urgroßvater und Enkelin, die nicht gern gesehen wird, dazu noch begeisterte Leserstimmen und was soll ich sagen, ich möchte es am liebsten gestern schon gelesen haben. "Leutnant Burda" ist der erste Flop aus dem frisch gegründeten Kampa Verlag und mir ist dabei erst, bei diesem Post, das Buch ins Auge gefallen. Was für eine Schande, es spielt in Wien und soll eine zeitlose österreichische Meisternovelle sein, wie konnte mir das entgehen, das ist doch genau meins. Dafür habe ich unglaublich gern meinen Weihnachtsgutschein geopfert.

 
Und hier haben wir den letzten hübschen Bücherstapel mit wirklich sehr interessanten Titeln. "Unsterblichkeit ist auch keine Lösung" habe ich überraschend vom Verlag zugeschickt bekommen und ich frag mich, woher wissen die, dass ich Goethe und Schiller liebe. Also diese Geschichte klingt perfekt für mich gemacht und ich hoffe, der Autor hat sie richtig genial hinbekommen. Vielen Dank lieber dtv. "Cows" ein Buch über Frauen, die nicht dem typischen Bild entsprechen, die nicht die gewünschte Rolle spielen und die sich im Hier und Jetzt durchsetzten. Ich denke, dieses Buch ist wichtig, für mich, für uns alle. Starke Frauenpower in Form eines Unterhaltungsromans. Was bin ich gespannt. Übrigens dieser Lack! Nice! "Eine irische Familiengeschichte" allein der Titel ist schon zum Seufzen, aber es geht um Elizabeth, die nach dem Tod ihrer Mutter in die Heimat zurückkehrt und alles regeln muss, dabei findet sie ein Bündel Liebesbriefe und vielleicht bekommt sie heraus, wer ihr Vater ist. Geheimnisse und Schatten, das klingt nach herrlicher Lektüre und das der Mann schreiben kann, habe ich ja schon bei seinem Debüt sehr genossen. "Als der Himmel fiel" handelt von zwei unzertrennlichen Cousinen und einem dunklen Geheimnis, welches sich in ihrem Leben zuspitzt und in New York 9/11 sein Countdown findet. Da ich an diesem Tag auch Geburtstag habe und immer wieder mit den schrecklichen Geschehnissen konfrontiert werde, will ich es diesmal selbst steuern und finde dieses Buch einfach sehr ansprechend dafür. Außerdem habe ich die Autorin schon mal live erlebt und fand sie so toll. 


PUH, nun haben wir den Streifzug, durch meine Februar Neuzugänge schon geschafft und sind das nicht tolle Bücherschätze. Wieder viel zu viele, und der Überblick ist da nicht immer gegeben, aber jedes Buch klingt einfach ansprechend und möchte am liebsten sofort gelesen werden, da ist die Wahl, wirklich eine Qual. Dieser wilde und bunte Mix wollte aber auch einfach hier einziehen und ist herzlich willkommen. Allerdings konnte ich noch in keins wirklich reinlesen, weil mir das Leben dazwischen kam und wenn die Gedanken lauter sind, als die gelesenen Wörter, macht es auch keinen Spaß. Aber ich bin zuversichtlich, dass der März sich wieder zum lesen eignet. Wie sah denn euer Februar aus? Ist eins meiner Bücher vielleicht auch bei euch eingezogen? Und welches möchtet ihr am liebsten sofort lesen? Ach, Bücher sind was Feines. 

Ganz liebe Grüße
Eure, sich durch die Bücherberge tanzende, Sharon

Mittwoch, 20. März 2019

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherduftatmer,

heute schicke ich euch wieder mal an die Spannungsfront und hoffe, dieses Buch kann bei euch auch Interesse wecken. Im Allgemeinen habe ich immer mit Büchern von Drehbuchautoren Glück gehabt, sie hatten tolle Figuren und einen gnadenlosen guten Spannungsbogen, deshalb mag ich es sehr gern, wenn diese kreativen Köpfe auch Romane schreiben. Dieser Autor hat sich ein wirklich brisantes Stück Gegenwart ausgesucht und trifft topaktuell einen wunden Punkt, aber genau das sprang mir ins Auge und klingt wirklich extrem vielversprechend. Wollen wir mal reinschauen? Aber sehr gern:
 

Westwall
Verlag: Penguin
Erscheinungsdatum: 25.03.2019

Du glaubst an das Gute. Du kämpfst gegen das Böse. Doch was tust du, wenn die Grenzen verschwimmen? 

Scheinbar zufällig lernt Polizeischülerin Julia den attraktiven Nick kennen. Nach einer gemeinsamen Nacht entdeckt sie, dass er ihr einen falschen Namen genannt hat und ein riesiges Hakenkreuz-Tattoo auf dem Rücken trägt. Als Julia unter Schock ihrem schwerkranken Vater davon erzählt, gerät dieser in Panik und beschwört sie, eine Weile unterzutauchen. Doch Julia will die Wahrheit wissen: Was hat Nick mit ihr vor? Und warum hat ihr Vater so große Angst um sie? Julia beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und folgt einer Spur, die sie in die menschenleeren Wälder der Eifel zum Westwall führt. Und in die dunkle Vergangenheit ihrer Eltern ... 


Was für eine Horrorvorstellung, oder? Da lernt man jemanden kennen und dann so was. Aber schauen wir uns doch mal um, je verrückter unsere Politiker, umso lauter die dummen Menschen. Das Thema Nationalsozialisten war nie neu, wird aber in unserer unruhigen Zeit immer lauter und leider sind so viele einfach blind und schüren Gefühle und Wut an der falschen Stelle. Um ganz ehrlich zu sein, unsere Zeit macht mir Angst und ich glaube, da ist so ein Thriller genau angebracht. Außerdem hat die Eifel viel Geschichte in dieser Hinsicht gebunkert und könnte gern mal wieder aufgefrischt werden, denn an Vogelsang erinnere ich mich auch nur noch ganz schwach. Tja, und außerdem empfiehlt es Bernhard Aichner, was soll ich da noch sagen, ich muss es lesen, der Mann hat einen ähnlichen Lesegeschmack wie ich, und wenn es er gut findet, ist es einfach auf der Wunschliste. Basta! Habt ihr das Buch auch schon für euch entdeckt? Habt ihr auch ein komisches Gefühl bei der derzeitigen Entwicklung? Mann sollte eigentlich meinen, wir wären schlauer und würden aus Geschichte lernen ...

Ganz liebe Grüße
Eure, sich auf der richtigen Seite befindenden, Sharon

Montag, 18. März 2019

Rezension: Ivo Pala * Ein Fall für Fuchs & Haas: Der unsichtbare Schütze

Taschenbuch: 265 Seiten
Verlag: Selfpublishing
ISBN-13: 
978-1797457550
Preis: 9,99 EUR
E-Book: 0,99 EUR
Reihe: 4. Fall
Erscheinungsdatum: Februar 2019
 
 
 
 
Inhalt:
Bodo Fuchs und Gisa Haas werden mitten in der Nacht zum Einsatz aus dem Bett geklingelt, sie müssen schnell zum Weststrand in Prerow. Da ahnt Bodo schon Ungutes und auf seiner Nachfrage, wer der Tote ist, hat er sein Gefühl bestätigt. Der Tote ist Ruprecht Schmelzeisen, das Oberhaupt der Familie und diese stehen mit den Manteuffels seit Jahren in einer unerbittlichen Familienfehde. Für die Polizei eine schwere, fast unmögliche Ermittlung, denn beide Familien mauern und sind eher auf blutige Rache aus. Somit beginnt für Bodo und Gisa ein Kampf mit der Zeit, die Leben kostet und die Lösung immer mehr in weiter ferne rücken lässt. Werden sie die alte Geschichte um die Sturmflut von 1872 aufklären können? Oder sogar den Mord am alten Ruprecht? Und welchen Tribut fordert das Gesetz des Nordens den beiden Ermittlern ab?

Meinung:
Fuchs und Haas ermitteln wieder und mein Herz hat ziemlich laut aufgejauchzt, denn es kommt zur rechten Zeit. Der Februar stand nämlich bei mir, unter den Zeichen aus Sorgen, viel Stress und kaum Lesezeit. Außerdem hatte ich nicht den Kopf für Neues und da ist es einfach eine Gnade, lieb gewonnen Figuren wieder zutreffen und sich in ihrer Gesellschaft wohlfühlen zu dürfen. Somit war es perfekt und ich habe es ehrlich gesagt in mich aufgesogen, aber ihr wollt ja ein bisschen mehr hören.

Bodo lebt noch unter dem Dach der Haas Schwestern und befindet sich immer noch in der Zwickmühle, zwischen zwei tollen Frauen, aber fühlt sich auch pudelwohl. Während alle im eigenen Bett schlummern, eröffnet Ruprecht Schmelzeisen auf hoher See seinem ältesten Sohn, das er ab Morgen der Chef ist und er sich komplett aus allem heraushält. Mit sich und der Welt im Reinen hält er seinen Kopf in die frische Seeluft und hat ein fettes Grinsen im Gesicht, als im plötzlich ein Schuss im Kopf trifft und er tot umfällt, das war‘s mit dem schönen Lebensabend. Als am Tatort nun endlich Bodo und Gisa aufschlagen, hat die Polizei schon alle Hände voll zu tun, um die Familie vom ältesten Sohn fernzuhalten, weil die Vermutung naheliegt, dass dieser am Chefthron gesägt hat, aber den Zahn können die Ermittler direkt ziehen. Nur ist jetzt die Frage, mischt sich die Polizei ein, oder lässt sie lieber von dem Fall die Finger, denn das Gesetz des Nordens fordert Rache, und zwar am Erzfeind, den Manteuffels. Für Gisa steht das überhaupt nicht zur Debatte, die Polizei muss den Fall lösen und so begeben sich die beiden Ermittler nach Hiddensee. Aber zu spät, auch dort treffen sie auf einen toten Mann. Bodo und Gisa müssen schnell reagieren, sonst haben sie bald keine Verdächtigen mehr, wenn die sich alle umlegen.

Ivo Pala hat hier für mich gezeigt, dass er seinen Leser immer wieder überraschen kann. Wir haben hier nicht nur einen ganz tollen Fall, der einem atemlos vorantreibt, nein, er hebt sich auch ein wenig von den anderen ab, ohne am Charme zu verlieren. Diesmal ist er etwas härter und auch die Besuche bei Mudding fallen ein bisschen weg, aber dazu haben sie auch keine Zeit. Dafür taucht jemand aus Bodos Vergangenheit auf und der bringt sein Leben erheblich durcheinander, das wird noch turbulent, sag ich euch.

Was soll ich euch noch erzählen, ich liebe diese Reihe einfach, sie ist spannend, hat den Gewissen lokalen Charme und ein Ermittlerteam, was für genügend Zündstoff untereinander sorgt. Der bodenständige etwas raue Bodo und die überaus korrekte Gisa haben einfach mein Herz erobert und ich bin nun wiedermal süchtig nach mehr. Ivo Pala trifft hier einfach einen Ton, der genau meinem Geschmack, meinem Humor und meine Art von Krimi, trifft. Bei mir muss eben das große Ganze stimmen und mich einfach tragen und das schafft der Autor hier ganz spielend. Dickes danke für diese Reihe, die einfach meinem Alltag besser macht.

Der unsichtbare Schütze ist total spannend, blutig, überraschend und einfach das Beste am Abend, nach einem harten Bürotag. Möge Teil fünf bald folgen.
 
Henry und ich hatten wieder ein ganz großes Lesevergnügen und dafür gibt es die vollen Bücherpunkte:
 
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Über den Autor:

Ivo Pala, in Oestrich-Winkel im Rheingau geboren, lebt heute an der Küste, wo er als Schriftsteller und Drehbuchautor für Film und Fernsehen arbeitet.  
 
Quelle: amazon  

Fuchs & Haas Reihe:
 
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1. Teil: Rezension I 2. Teil: Rezension I 3. Teil: Rezension

Freitag, 15. März 2019

Rezension: Romy Hausmann * Liebes Kind

Broschiert: 432 Seiten
Verlag: dtv
ISBN-13:
978-3423262293 

Preis: 15,90 EUR
E-Book: 14,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: Februar 2019




Inhalt:
14 Jahre ist es her, seit Lena verschwunden ist. 14 lange Jahre und nun taucht sie wieder auf. Sie liegt im Krankenhaus und hat eine Tochter mit dabei, Hannah. Eine Tochter, die sich eigenartig verhält und in Rätseln spricht. Sie erzählt von ihrem zu Hause und das ihr Bruder noch dort ist. Die Polizei versucht aus dem gesagten, den Ort zu finden und entdecken, eine Hütte im Wald. Eine fensterlose Hütte, versteckt, abgeschieden mit einem verängstigten Jungen und einem bis zur Unkenntlichkeit, erschlagen Entführer darin. Sie spielen dort Familie, Vater, Mutter und Kinder, mit strengen Regeln und harter Hand, denn der Vater steht über alles, er versorgt seine Familie, er kümmert sich, er macht den Tag und die Nacht, wie ein Gott. Wie also konnte Lena entkommen? Wie aus dem Albtraum ausbrechen? Und gibt es nach dem Martyrium überhaupt ein Danach?

Meinung:
Liebes Kind ist das Thrillerdebüt von Romy Hausmann. So ein netter Name und so ein hartes Buch. Ich dachte zuerst, naja, was soll da schon kommen, der Albtraum ist vorbei und jetzt kommt die Wiederauferstehung ins Leben, aber falsch gedacht. Wo andere Thriller enden, fängt dieser erst an und mit einer Wucht. Aber ich greife zu viel vorweg. Als ich das Buch bekommen hatte, dachte ich, mal sehen, klingt ziemlich gut, ich lass mich darauf ein und nun habe ich es gelesen, nein, ich habe es regelrecht verschlungen und warum erzähle ich euch nun.

Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll und was ich verraten kann, diese Geschichte ist von Überraschungsmomenten bespickt und macht es unglaublich schwer, nicht wirklich in die Tiefe zu gehen. Aber ich werde mein bestes geben. Vielleicht vorab, die Geschichte wird aus drei Sichten erzählt, zum einen haben wir da Matthias, das ist der Vater von Lena und er hat nie aufgegeben, nach seiner Tochter zu suchen. Er legte sich mit allem an, der Polizei, der Presse, einfach allen, von denen er sich nicht verstanden füllt und wo er meint, sie tun nicht genug. Seine Suche grenzt schon an Wahnsinn und die Offenbarung, dass man Lena gefunden hat, lässt ihn erzittern. Dann haben wir Hannah, die Tochter von Lena, die in dieser Hütte geboren wurde, die nichts anderes kennt, außer den Regeln und das ihr Bruder ein Trottel ist und ihre Mama sich manchmal auch so benimmt. Sie ist bei der Flucht aus der Hütte dabei, sie begleitet ihre Mutter beim Unfall und fährt mit ihr ins Krankenhaus. Hannah kommt überraschend gut, in der ihr unbekannten Welt zurecht und gibt Information weiter. Aber ihre Sicht lässt einen, auch einen Schauer über den Rücken laufen und man hat das Gefühl, sie spielt ein Spiel. Konzentriere dich Hannah. Tja und Lena, sie ist verstummt, verängstig und nun auch noch eine Mörderin. Sie kann es nicht glauben aus dem Gefängnis heraus zu sein, aber kann sie der Freiheit trauen, ist es endlich vorbei. Lena steckt in einer Schwebe fest und muss sich erst wieder finden.

Ich werde, nichts weiter verraten, denn jedes weitere Wort würde zu viel verraten, die Überraschungsmomente zerstören und euch nicht mit offenem Mund weiter lesen lassen. Nur so viel, seid euch mit nichts sicher. Romy Hausmann hat für mich hier wirklich was Neues erschaffen, eine solche Idee kannte ich bis dato nicht. Ein wahres Spiel aus Schein und Wahrnehmung, fesselnd, einnehmend und zum Mitfühlen. 

Da denkt man im ersten Teil, mein Gott, die arme Lena, was für eine Qual, was für eine Erniedrigung und was für ein Überlebenskampf. Der absolute Horror und Albtraum schlecht hin und dazu auch noch Kinder. Für die ist das Leben total normal, die kennen es nicht anders, was für ein Leben soll das sein. Da liest man aus Lena- und Hannahs Sicht und kommt aus dem Grauen gar nicht mehr raus und denkt, es hat ja jetzt ein Ende. Aber was soll da nun kommen und es ist wirklich so, wenn man denkt, jetzt wird alles gut, dreht die Autorin erst richtig auf. Mit der Flucht ist der Albtraum noch nicht vorbei. Romy Hausmann hat die Geschichte verdammt gut und sehr raffiniert erzählt, sie gibt uns immer mal ein Häppchen, worüber man als Leser fällt und sich fragt, ist das jetzt ein Fehler, oder gewollt und dann macht es BÄÄMMMM in der Geschichte. Ich sag euch der Hammer! Der beste Thriller, den ich in den letzten Jahren verschlungen habe. Wo bitte kommen diese Horrorgedanken und Psychospielchen der Autorin her, dabei sieht sie so lieb aus. Für mich absolut stimmig am Ende und eine verdammt gute Mischung, da ist ihr ein richtiger Pageturner gelungen.

Liebes Kind ist ein albtraumhafter Rausch, fesselnd, spannend und extrem gut konzipiert. Einfach der Hammer! Genial, unbedingt lesen.

Henry und ich sind wahnsinnig begeistert von der Geschichte und vergeben die vollen Bücherpunkte:
 
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Über die Autorin:


Romy Hausmann wurde 1981 geboren und war mit 24 Jahren Redaktionsleiterin bei einer Münchner Fernsehproduktion. Dort hat sie mit hunderten von Protagonisten gearbeitet und von deren Leben erzählt: von misshandelten Ehefrauen, somalischen Kriegsflüchtlingen, vernachlässigten Kindern. Seit der Geburt ihres Sohnes arbeitet sie frei fürs Fernsehen, seit 2016 schreibt sie regelmäßig für den blog www.mymonk.de. Darin erzählt sie von all den persönlichen Dingen und Erfahrungen, die ihr wirklich wichtig sind: Von nicht-linearen Lebenswegen, von Stolpersteinen und Niederlagen, vom Mut zur Veränderung und der Zuversicht, auch im Scheitern stark sein zu können. Liebes Kind‘ ist ihr Thrillerdebüt. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart.

Quelle: dtv Verlag

Vielen lieben Dank an den dtv Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 13. März 2019

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherabenteurer,

nun geht es in die Vergangenheit, also sogar noch weiter, es wird regelrecht historisch. Sagen wir doch einfach Renaissance dazu. Was für eine Zeit, was sind da für Werke entstanden und was für Berühmtheiten haben zu der Zeit gewirkt. Da standen sich Religion und Wissenschaft noch feindlicher gegenüber und doch führten so einige Geheimbünde ihr Treiben weiter voran. Hach, und allein die Kunst, die Farben und ihr seht, ich habe einen Titel gefunden, der genau mein Faible anzusprechen scheint und es klingt nach einem großen Abenteuer und einem Verwirrspiel, wie bei Shakespeare. Aber schaut doch gleich mal mit rein:
 

Pandolfo
Verlag: Rowohlt
Erscheinungsdatum: 26.03.2019

Ein überwältigend prächtiger, phantastisch recherchierter und ungeheuer spannender historischer Roman in der Tradition von Umberto Eco. Mailand 1493: Der junge Pandolfo wird schwer verletzt und ohne Gedächtnis von dem Seidenhändler Bernadino Bellapianta auf der Straße gefunden. Nun arbeitet er für den reichen Unternehmer und Abenteurer. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit steigt Pandolfo mit einem Flugmaschinenbauer in die Lüfte auf, stolpert über einen toten Osmanen, verliebt sich zum zweiten Mal in dieselbe Frau, überlebt einen weiteren Mordanschlag und kommt langsam dahinter, dass sein Wohltäter nicht ganz so tadellos ist, wie er scheint.


Oh, seit ihr nun auch gespannt, begeistert und möchtet sofort eintauchen. Zumindest geht es mir so, ich erwarte so richtig tolle und bildgewaltige Unterhaltung. Eben riesigen Lesespaß und der Autor scheint das zu können. Er hat Geschichte studiert und sogar acht Jahre in Rom gelebt, der muss also die lieben Italiener kennen, und da er auch schon als Jugendbuchautor erfolgreich war, glaube ich, dass es richtig gut werden kann. Also ich bin sofort bereit mit nach Mailand zu reisen und mir alles ganz genau zeigen zu lassen. Wie sieht es den bei euch aus, Koffer gepackt? Buch schon entdeckt? Und mögt ihr überhaupt historische Abenteuerromane?

Ganz liebe Grüße
Eure, jetzt unbedingt nach Italien reisen wollende, Sharon

Montag, 11. März 2019

Rezension: Wiebke Lorenz * Einer wird sterben


Broschiert: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz
ISBN-13:
978-3651025417
Preis: 14,99 EUR
E-Book: 12,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: Februar 2019 


Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Stella bemerkt am Morgen ein geparktes Auto auf der Straße, ein fremdes Auto, aber das Fahrzeug lässt sie, an ein früheres Model von ihrem Mann denken. Was hat Paul dieses Auto geliebt und welches Ende hat es genommen. So beginnt Stella ihren Tag und lässt die Gedanken hinter sich, allerdings steht das Auto auch am Abend genau dort wie am Morgen und auch die beiden Insassen sind immer noch da. Komisch, aber wer weiß. Stella versucht ihre Gedanken abzuschütteln, aber als der Wagen auch am nächsten Tag noch an der gleichen Stelle steht, wallt langsam Panik in ihr auf. Was hat das alles zu bedeuten? Sind sie wegen des Unfalls vor sechs Jahren hier? Und was wissen sie darüber wirklich? Aber nicht nur das Auto mit den beiden Personen macht Stella Sorgen, nein auch die sich immer mehrenden Zufälle und Andeutungen machen ihr Angst. Dazu kommt, dass sie ganz alleine ist, denn Paul ist als Pilot auf Reisen. Wird Stella den Albtraum überstehen? Hat es wirklich mit ihr zu tun? Und was ist damals bei dem schlimmen Unfall passiert?

Meinung:
Wiebke Lorenz kenne ich von Lesungen und literarischen Begegnungen und finde, sie ist eine unglaublich tolle Frau und hat einen steinharten Humor, nur gelesen hatte ich bis jetzt noch nichts von ihr. Allerdings hatte ich das immer vor und deshalb auch schon einige Bücher hier liegen. Als mir damals das Programm vorgestellt wurde, musste ich auch direkt laut aufjauchzen, als ich ihren Namen gelesen hatte und dachte nur, das Buch klingt nach meinem Beuteschema. Nun wird es wirklich mal Zeit für die Crimelady der Psychothriller. Ob sie mich nun umgehauen hat, erzähle ich euch nun.

Das Buch hatte ich zu einem Arztbesuch mitgenommen, weil ich dachte, da hast du Ruhe und jede Menge Zeit, aber Pustekuchen, diesmal hatten sie ihren Zeitplan perfekt im Griff und ich kam über den Anfang gar nicht raus. Putzig finde ich auch immer, das mich der Arzt und auch sein Personal fragen und wie ist es, diesmal war meine Antwort: Ich bin gerade einmal über die erste Seite hinaus, aber es ist genial geschrieben, ich habe eine Gänsehaut, wenn das so weitergeht, ist das Buch der Hammer.

Somit fangen wir doch auch beim Anfang an, der auch zugleich das Ende ist. Hier spricht jemand von unendlich großen Gefühlen, von Sehnsucht, aber auch dem Wissen, das es so enden musste, mit Blut und dem Tod. Die Worte waren so eindringlich, dass man erst mal schlucken und sich sortieren musste, aber auch die Gedanken sprudelten hier direkt los. Wer stirbt? Warum? Was ist passiert? Und so hat die Autorin schon einen unglaublichen Start hingelegt, zum Weiterlesen. Ich würde mal sagen, besser geht es nicht, um seinem Leser zu fesseln.

So lernen wir nun im ersten Kapitel Stella kennen. Sie lebt mit ihrem Mann in einem guten Viertel in Hamburg und hält sich aus allem raus. Geht shoppen, macht Yoga und sehnt sich nach der Rückkehr ihres Mannes. Sie hätte nie gedacht, das sein Job, als Pilot, ihnen so viel gemeinsame Zeit rauben würde. Stella lebt die Idylle und lässt dem Leser in dem Glauben, alles ist perfekt und dann kommen die kleinen Risse. Dieses Auto vor der Tür verunsichert sie, dass sie allein im Haus ist, macht sie panisch und überhaupt, lauern überall Geheimnisse. Erst langsam zieht die Autorin den rosa Schleier und für mich kamen die Unklarheiten erst Stück für Stück an die Oberfläche. Ab da konnte man gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn ist das wirklich alles so passiert, oder schleicht sich da etwa auch Hirngespinste mit hinein. Außerdem wundert man sich über diese Ehe, auf welchen Grundstein ist diese Partnerschaft gebaut und was verbirgt sich wirklich hinter diesen Unfall, der ihr Leben seit sechs Jahren bestimmt.

Wiebke Lorenz hat einen fesselnden und an die Seiten bindenden Schreibstil, einen Spannungsaufbau vom Feinsten und sorgt dabei selber für ein Wechselbad von Vermutungen und Gefühlen. Mit ihrer Hauptfigur Stella treibt sie ein raffiniertes Spielchen für den Leser. Zuerst denkt man sich, ohje die naive reiche Ehefrau, dann schwingt man um und bekommt die Frau dahinter gar nicht recht zu packen. Es ist wie in einem Labyrinth, man weiß nie, welche Biegung man nehmen soll und ob diese bei Stella auch zum eigentlichen Kern, ihres Inneren auch führt. Man weiß irgendwann nicht mehr so recht, mag ich diese Person, oder ist sie mir einfach zu abgefahren. Dieses Pingpong Spiel lässt einen durch die Seiten fliegen und sorgt für richtig gute spannende Unterhaltung. Dabei lässt die Autorin noch die liebe Nachbarschaft mit einfließen und man entdeckt immer mehr Unglaubliches. Es ist wirklich eine Geschichte, die die Menschen gut heran zoomt und einiges aufdeckt, was man vielleicht gar nicht so gern sehen möchte.

Für mich war es eine unglaublich spannende Lesezeit und auch, wenn für mich das Ende ein bisschen zu fett war, passte es recht gut hinein. Einer wird sterben wird einen nicht loslassen, bis man es zu Ende gelesen hat. Irre gut gemacht.

Henry und ich hatten aufregende und eindringliche Lesestunden dafür gibt es die vollen Bücherpunkte:

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Über die Autorin:
 


Eine kurze Pressemeldung brachte Wiebke Lorenz auf die Idee für ihren Psychothriller »Einer wird sterben«: Über eine Woche lang parkte ein Pärchen im Auto in einer ruhigen Straße, ohne auszusteigen. Und niemand verstand, weshalb. Wiebke Lorenz war davon so fasziniert, dass sie die Geschichte gleich im Kopf weiterspann. Was, wenn diese Leute etwas wüssten, was keiner wissen darf? So ergeht es ihrer Hauptfigur Stella im Roman, gemeinsam mit ihr durchlebt der Leser Tage voller Angst und weiß nie, welche doppelten Böden die Geschichte noch bereithält. Genau dafür wird Wiebke Lorenz von ihren Fans geliebt, und die Presse verglich ihre psychologischen Höllenritte mit denen Sebastian Fitzeks. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg.


Vielen lieben Dank an den FISCHER Scherz für das  Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 6. März 2019

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherspürnasen,

momentan komme ich ja nicht wirklich zum Lesen, aber fürs Bücheranschauen reicht die Zeit allemal aus. Immerhin muss man ja auch was für die Seele tun und Bücher helfen ja immer. So bin ich auch überraschend auf dieses Buch gestoßen, mir hat der Titel so nix gesagt und der Name des Autors war mir auch nicht so geläufig, doch trotzdem bin ich irgendwie hängen geblieben. Tja und siehe da, der zweite Blick hat Unerwartetes verraten, denn der Autor hat letztes Jahr für ein überraschendes Erfolgsbuch gesorgt, das sogar in 38 Länder verkauft wurde. Könnt ihr euch den noch an den Titel erinnern? - "Das Buch der Spiegel" - Ich habe es damals bei meinem Buchhändler entdeckt und es sofort mitgenommen, weil es mega gut klingt und nun zeige ich euch seinen neusten Streich:
 

Das Echo der Wahrheit
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 11.03.2019

Eines Tages macht der New Yorker Psychiater Dr. James Cobb die unerwartete Bekanntschaft des Multimillionärs Joshua Fleischer. Fleischer leidet an einer unheilbaren Krankheit und bittet Cobb eindringlich, für einige Tage zu ihm nach Maine zu kommen. Als Cobb dort eintrifft, erfährt er, dass der vom Tod gezeichnete Mann eine schwere Last mit sich trägt: Er hat Angst, in den Mord an einer jungen Frau verwickelt zu sein, mit der er vor vielen Jahren einen Abend in einem Pariser Hotelzimmer verbracht hat. Seine Erinnerungen sind aber bruchstückhaft, und deshalb soll Cobb ihm helfen, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen. Noch kann Cobb allerdings nicht ahnen, dass damit die verdrängten Dämonen seiner eigenen Vergangenheit zum Leben wiedererwachen …


Oh, ich mag solche verzwickten Geschichten. Eine Nacht in Paris, ein Mord und Erinnerungen, die zwischen Wahrheit und Wahn hin und her spielen. Dazu noch eine dritte Figur, die sich mit diesem Abend konfrontiert sieht und vielleicht eine wichtige Rolle gespielt hat. Oh, ihr seht, meine detektivische Ader fängt sofort an, zu pulsieren. Eine Geschichte, die richtig gut sein kann und den Leser auch gut an der Nase herumführen kann. Ich bin gespannt und halte den Titel sehr im Auge. Was meint ihr? Auch eine Geschichte für euch? Währt ihr auf dem Autor gestoßen? Und habt ihr sein letztes Werk gelesen?

Ganz liebe Grüße
Eure, zu viele Jessica Fletcher Folgen geguckt habende, Sharon

Mittwoch, 27. Februar 2019

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherstreichler,

in den letzten Wochen habe ich euch mit Fantasy und Science-Fiction versorgt, nun ist mal wieder die Spannung dran und der März hält ja dank der bevorstehenden Leipziger Buchmesse so einige Neuerscheinungen parat. Die Qual der Wahl ist somit extrem schwierig, aber ich glaube, ich habe da ein Büchlein gefunden, was sich zur genaueren Anschauung eignet. Weit ab vom Bestsellernamen und Vermarktung, aber wenn ich Italien lese, werde ich einfach hellhörig. Außerdem klingt der Titel schon ansprechend und der Plot macht neugierig, aber schauen wir es uns einfach an:


Das Dorf der Toten
1. Band
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 18.03.2019

Aurora Scalviati ist die beste Profilerin der italienischen Polizei. Doch seit sie bei einem Einsatz lebensgefährlich verletzt wurde, ist sie nur noch bedingt arbeitsfähig. Man versetzt sie daher in ein kleines Dorf in der Emilia Romagna, doch Ruhe findet Aurora auch dort nicht: Bereits in der Nacht nach ihrer Ankunft wird eine Frau in ihrem eigenen Haus brutal ermordet. An eine Wand hat der Täter mit Blut geschrieben: »Du wirst keinen Schaden tun.« Psychopathische Mörder sind Auroras Spezialgebiet. Doch sie kämpft nicht nur gegen einen gefährlichen Killer, sondern auch gegen ihre eigenen Dämonen … 


Eine gebrochene Ermittlerin und die Frage, wie wird sie sich ihrem weiteren beruflichen Leben widmen. Ist sie eine Kämpferin, oder zieht sie sich aus dem Dienst zurück? Das ist doch die große Frage im Buch und auch das spannendste, denn somit kommen Privates und Berufliches bestimmt nicht zu kurz. So was mag ich! Außerdem fragt man sich, ein Irrer in einem Dorf? Wir wissen doch alle, ein Dorf hat keine Geheimnisse, nur tausend Ohren und viele neugierige Augen. Ich bin gespannt auf den Mix, den die Autorin hier abliefern könnte. Also, was meint ihr? Ein Titel, den man sicher im Auge behalten sollte? Oder doch lieber eine Reise nach Italien buchen? Wer hat das Buch auch schon auf dem Schirm?

Ganz liebe Grüße
Eure, sich nach köstlichen Zitronenspaghetti sehnende, Sharon

Montag, 25. Februar 2019

Rezension: Marie Lu * Batman: Nightwalker


Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: dtv
ISBN-13: 978-
3423762281
Preis: 17,95 EUR
E-Book: 15,99 EUR
Reihe: 3. Teil
Erscheinungsdatum: Januar 2019
Übersetzer: Anja Gali
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Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Bruce Wayne steht kurz davor volljährig zu werden und sein Millionenerbe anzutreten, deshalb schmeißt er eine Geburtstagsparty. Aber auch schon als junger Mann kann er den gesellschaftlichen Anlässen nichts abgewinnen und macht lieber eine Spritztour mit seinem Sportwagen, und ehe er sich versieht, jagt er einen flüchtenden Verbrecher. Die Polizei schaut machtlos hinterher, aber Bruce reagiert und stoppt den Täter, nur mit dem Ergebnis, das er wegen Missachtung polizeilicher Anordnungen Sozialstunden absolvieren muss. Bruce ist gefrustet, das soll Gerechtigkeit sein und dann auch noch im Hochsicherheitstrakt von Arkham. Dort soll er die Böden schrubben, was zuerst erniedrigend ist, lässt seine Neugier aber doch nicht los, denn immerhin ist er einem Mitglied der Verbrecherbande der Nightwalker nah dran. Diese Bande hat es auf die Elite von Gotham City abgesehen und nimmt nicht nur ihr Geld, sondern auch deren Leben. Aber Madeleine, die seit Wochen nicht gesprochen hat, wirkt in sich ruhend und zerbrechlich. Mit Bruce spricht sie und so wird er immer mehr in die Fänge der Unterwelt verwickelt. Jetzt muss Bruce sich beweisen und zeigen, aus welchem Holz er gemacht ist. Kann er sich den Nightwalkers stellen? Wird er die Wahrheit aus Madeleine herausbekommen? Und wird dieser Kampf sein Leben bestimmen?

Meinung:
Oh ich liebe Batman. Jawohl! Dieser einsame Rächer der Nacht. Was habe ich die Batman: The Animated Serie jeden Samstag gesuchtet, da war ich nicht ansprechbar und jede Unterbrechung wurde mit wütendem Teeniegeschrei belohnt. Ach, meine Eltern hatten es schon nicht leicht, aber mal ehrlich, wie kann man mich bei Batman stören. Dann noch die vielen Filme, mit vielen schlechten Besetzungen, aber gucken musste ich sie trotzdem und nun schreibt Marie Lu über meinen Liebling. Auf diesen Teil habe ich mich unheimlich gefreut und das Cover. Naja, ob es sich gelohnt hat, erzähle ich euch nun.

Wir bekommen also hier die junge Version von Bruce Wayne. Teenager mit großem Erbe, von allem beobachtet und noch nicht richtig im erwachsen Leben angekommen. Nun ist die Schule für ihn und seine Freunde vorbei und das College steht vor der Tür. Es warten große Aufgaben auf ihn und mit einer hatte er bestimmt nicht gerechnet, nämlich das er Mal der Polizei hilft. Seit dem Tod seiner Eltern ist sein Gerechtigkeitssinn um vieles feiner und empfindlicher als bei anderen, aber wie soll man als Privatmensch helfen. Seine Eltern haben das mit Wohltätigkeit getan, aber für Bruce ist das wohl nicht der einzige Weg. Erst leistet er sich eine Verfolgungsjagd und dann steht er auch noch einer Verbrecherin gegenüber, was wird das wohl bei im Auslösen. Ganz klar, wir kennen ja seine Zukunft, aber es ist trotzdem extrem spannend zu lesen, welche Kniffe er noch unbeholfen anwendet und wie sich manches später entwickeln wird. Bruce Wayne gibt auch schon als junger Mann eine ziemlich gute Figur ab.

Machen wir es einfach kurz, Marie Lu hat hier meinem Geschmack getroffen. Das fing schon mit den Plänkeleien mit Alfred an und ich war sofort in der Geschichte, es passte einfach genial. Auch die Entwicklung vom gebrochenem unsicheren Teenager mit Talent für technische Spielereien hat sie richtig gut eingebaut und dann auch noch sein Faible für ungewöhnliche Frauen. Tadaaaaa Batman ist da. Ich hatte so richtig meine Freude mit der Geschichte, zuerst ein bisschen High Society, dann die Verbrecherwelt und die dunklen Ecken von Gotham City und am Ende einen Rächer in der Nacht, der sich für seine Stadt und ihre Bewohner starkmacht. Alles da und alles Drin, was rein muss. Ich könnte jetzt noch mega ins Detail gehen, aber ehrlich, das wollt ihr nicht, ihr wollt es lesen! Ihr bekommt eine fesselnde Geschichte mit tollen Entwicklungen und einen starken Spannungsbogen. Kleinen Verwicklungen, Romantik und jede menge Drama. Eben halt Batman Stil.

Ich bin immer wieder von Marie Lu begeistert, diese Frau hat es wirklich drauf und kann einen nicht nur super unterhalten, sondern ist auch immer für eine Überraschung gut. Dass sie auch ein Batman Fan ist, merkt man der Geschichte total an und ich finde, es ist für mich bis jetzt der beste DC Icon Band. Nun gut ich liebe ja auch Batman, aber sie hätte es ja auch vermasseln können, wie manche Filmbesetzungen. Aber nein, sie schreibt die Geschichte mit viel Liebe und jede Menge Detailtreue, sie muss das ganze Gotham Universum auseinandergenommen haben und das wirklich mit tollem Ergebnis. Während ich bei den anderen immer etwas hatte, was für mich nicht passte, war es hier absolut rund und gelungen.

Batman, mein Lieblingsheld und hier absolut überzeugend dargestellt. Actionreich, stimmungsvoll und halt auch dramatisch. I love it!
 
Henry und ich haben eine Schwäche für diesen tragischen Helden und vergeben die vollen Bücherpunkte:
 
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Über die Autorin:


Marie Lu wuchs in Peking auf, emigrierte mit fünf Jahren in die USA. Sie hat einen Abschluss der University of Southern California und designte Videospiele, bevor sie ihren ersten Roman ›Legend‹ schrieb, der in 24 Länder verkauft und zum weltweiten Bestseller wurde. Marie Lu lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden in Kalifornien.

Quelle: dtv Verlag


DC Icons - Reihe:

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Wonder Woman: Rezension I Catwoman: Rezension

Vielen lieben Dank an den dtv Verlag für dieses Rezensionsexemplar.