Mittwoch, 31. Juli 2019

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherentdecker,

man ist nun einmal das Kind seiner Eltern und nimmt ja automatisch die Vorlieben dieser an. Tja, und meine Mutter liebte Göttermythen- und Sagen und alles drum herum. Somit ziehen mich solche Geschichten auch an. Vielleicht bin ich deshalb auch ein großer Percy Jackson Fan und finde es super, das alte Geschichten wieder aufleben. Diesmal habe ich was für uns Größere gefunden und möchte es euch auch unbedingt zeigen. Also los:
 

Ich bin Circe
Verlag: Eisele
Erscheinungsdatum: 30.08.2019

Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament; sie ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gesellschaft wohler als bei den Göttern. Als sie wegen dieser Eigenschaften auf eine einsame Insel verbannt wird, kämpft sie alleine weiter. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. Vor allem aber ist Circe eine leidenschaftliche Frau: Liebe, Freundschaft, Rivalität, Angst, Zorn und Sehnsucht begleiten sie, als sie Daidalos, dem Minotauros, dem Ungeheuer Scylla, der tragischen Medea, dem klugen Odysseus und schließlich auch der geheimnisvollen Penelope begegnet. Am Ende muss sie sich als Magierin, liebende Frau und Mutter ein für alle Mal entscheiden, ob sie zu den Göttern gehören will, von denen sie abstammt, oder zu den Menschen – die sie lieben gelernt hat.


Klingt das nicht nach einer Legende, aber immer wieder diese Götterväter und ihre Kinder. Davon gibt es ja auch nicht genug, aber jede ist auf ihrer eigenen Art faszinierend. Außerdem ist diese Geschichte ein New York Times Bestseller und soll verfilmt werden, wer also noch ein paar Referenzen benötigt, davon könnte ich noch jede Menge mehr aufzählen. Ist somit ja klar, dass es übersetzt und auch auf den deutschen Markt erscheint und ich finde es klasse, dass die griechische Mythologie immer noch rockt. Übrigens ist mir das Buch auch schon bei einigen Instagrampost aufgefallen. Ich bin also mega neugierig. Wer mag denn auch Göttergesichten? Wer hat es auch auf der Wunschliste? Und habt ihr einen Lieblingsgott?

Ganz liebe Grüße
Eure, gern die coolen Schuhe von Hermes besitzen wollende, Sharon

Freitag, 26. Juli 2019

Rezension: Lisa Nieschlag & Lars Wentrup * Taste the Wild

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Hölker 
ISBN-13: 978-3881171915
Preis: 30,00 EUR         
Reihe: 1/1  
Erscheinungsdatum: Januar 2019
Kanada-Fotografie: Sascha Talke
Rezeptentwicklung: Verena Poppen 


Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Kanada - ein Land, was ein echtes Abenteuer verspricht und für viele ein Sehnsuchtsort darstellt. Wilde und ursprüngliche Natur, so weit wie das Auge reicht, lange Fahrten durch Wälder und Landschaft. Wer möchte da nicht seinen Rucksack packen und in die Weite aufbrechen? Dieses Grundthema greift dieses Kochbuch auf und bietet Naturbilder, die deren Wildheit und Schönheit aufbieten und so die Rezepte den passenden Rahmen bietet. Hier gibt es Blaubeer-Pancakes, Lachsfilet und Gegrilltes. Ursprüngliche Küche, die vom Land, Wald und Wasser erzählen. Die sich für das Lagerfeuer in der Wildnis eignen und die absolut köstlich sind. Eine kleine Auszeit für den Kopf und ein Genuss für den Magen erwartet einen in Taste the Wild.

Meinung:
Da der Mann seine Jugend in Kanada verbracht hatte, musste auch dieses Kochbuch bei uns einziehen. Erinnerungen müssen doch gelebt werden und wenn er sich erinnert, kommt das Essen natürlich auch darin vor. Pancakes gibt es bei ihm nur mit Ahornsirup und bei Blaubeer-Muffins hält meinem Mann nichts von ab, einen zu verschlingen. So war ich sehr gespannt ob ihm das Kochbuch zum schmunzeln und schlemmen verleiten wird. Ob ich davon auch was abbekommen habe, erzähle ich euch nun.



Pot Pie mit Hähnchen und Pilzen

Dieses Kochbuch ist zuerst einmal ein Genuss für die Augen. Das Thema Natur, Wildnis und romantische Ausflugsorte sind hier absolutes Programm. Die Bilder sind einfach der Wahnsinn, beeindruckende Landschaft, weite Sicht und immer wieder das Gefühl, etwas Neues zu entdecken. Natürlich wird hier das Wandern und Campen mehr hervorgehoben und so sieht man auch sehr schöne Details in Szene gesetzt, wie Wanderstiefel zum Beispiel, die einfach toll das Ganze abrunden. Aber nicht nur die Landschaft, die allein schon unbeschreiblich schön ist, sondern auch die Gerichte sind optisch dem Thema angepasst und appetitanregend abgelichtet. Da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen und man möchte einfach alles auf einmal nach kochen. Zusätzlich zu dem gibt es noch vier Geschichten von Autoren, die toll mit hinein fließen und zum verweilen im Buch einladen.

One Pot Pasta "Mac and Cheese"

Aber kommen wir zu den Rezepten und da haben wir vier Unterteilungen, Frühstück, Leckeres für zwischendurch, das Besondere und natürlich deftiges Lagerfeuerfeeling. Vorab sollte ich vielleicht erwähnen, hier gibt es alles was den Allesesser sein Herz begehrt, der Veganer oder Vegetarier muss allerdings eine andere Route einschlagen. Somit ist es genau unser Kochbuch und kommen wir zu den Rezepten. Vor jedem Rezept steht eine kleine Einleitung, was das besondere an diesem Gericht ist und kleine Tipps dazu, fand ich selbst sehr interessant und macht das Rezept so persönlicher. Die Zutaten sind einfach, zu bekommen und es steht nichts Ungewöhnliches auf den Listen, was man hierzulande nicht bekommen kann. Der Aufbau ist leicht verständlich und unsere ausprobierten Rezepte sind immer auf Anhieb gelungen. Ich denke, man muss für keines der vorgeschlagenen Köstlichkeiten eine Kochschule besucht haben, das klappt auch sehr gut ohne. Somit ist das Buch, für jedermann der gerne kocht und dem Abenteuer frönen möchte.



Spare Ribs mit Ahornsirupglasur
 
Wir haben noch lange nicht alles ausprobiert, was wir auf den ersten Blick markiert haben, aber das kommt noch mit großer Sicherheit. Dieses Buch hat die Küche bis jetzt nicht verlassen und wartet auf den nächsten Ausflug ins Abenteuer. Ein Kochbuch was das Herz von jeden Kanada Fan hochschlagen lässt, aber auch der, der gern einfache und deftige Gerichte mag, die Grillpotenzial haben, ist hier absolut richtig. Dieses Buch ist kein Abenteuer, sondern ein Ausbruch aus dem Alltag, der einen den Kopf freimacht und den Magen mit Soulfood füllt.

Taste the Wild ist wunderschön, mit köstlichen Essen und Fernwehpotenzial für die daheim gebliebenen. Wir mögen es sehr und es ist eins unserer Lieblinge.
 

Henry, der Göttergatte und ich sind sehr verliebt in dieses Kochbuch und dafür gibt es die vollen Bücherpunkte:

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Über die Autoren:
 


Designerin und Fotografin Lisa Nieschlag verbringt ihre Zeit am liebsten in der Küche beim Kochen und Backen, Stylen und Fotografieren. Sie betreibt außerdem den preisgekrönten Food-Blog lizandjewels.com.

Lars Wentrup ist selbst ernannter Feinschmecker und Testesser. Seit 2001 betreibt er zusammen mit Lisa Nieschlag eine Agentur für Kommunikationsdesign im Herzen von Münster.  

Quelle: Hölker Verlag
   
Vielen lieben Dank an den Hölker Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 24. Juli 2019

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherliebhaber,

ich war letztens wieder mal in meiner Lieblingsbuchhandlung und Julia, die Frau meines Büchervertrauens war da. Immer, immer wenn sie da ist, kaufe ich ein Buch, oder wir tauschen uns über die Neuerscheinungen aus. Diesmal habe ich ein Buch gekauft und einiges neues erfahren. Nicht nur das meine Buchhandlung ein Jubiläum dieses Jahr feiert und noch ganz tolle Aktionen plant, nein, auch einen Buchtipp habe ich bekommen. Julia platzte vor Vorfreude, es endlich verkaufen zu können, und meinte, es ist eins ihrer Jahreshighlights. Das Buch möchte ich euch deshalb nicht vorenthalten, also schaut es euch an:

 
Drei
Verlag: Diogenes
Erscheinungsdatum: 28.08.2019

Eine Frau sucht ein wenig Trost, nachdem ihr Mann sie und ihren Sohn verlassen hat. Eine zweite Frau sucht nach einem Zuhause und nach einem Zeichen von Gott, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Eine dritte Frau sucht etwas ganz anderes. Sie alle finden denselben Mann. Es gibt vieles, was sie nicht über ihn wissen, denn er sagt ihnen nicht die Wahrheit. Aber auch er weiß nicht alles über sie.


 



Der Inhalt sagt irgendwie nicht wirklich viel aus, oder? Aber das meinte auch Julia, es wird schwer, diese Geschichte zu umschreiben, ohne etwas preiszugeben, aber es wäre großartig. Somit ist es ein bisschen Vertrauenssache. Der Autor ist aber schon ein alter Hase, nur das er bis jetzt Kriminalromane geschrieben hat. Also ich finde, es wird mal wieder Zeit für ein Buch aus den Diogenes Verlag und das wird näher im Augenschein genommen. Habt ihr auch einen Lieblingsbuchhändler den ihr vertraut? Ist das Buch schon auf eurer Wunschliste gelandet? Und mögt ihr die Diogenes Bücher?

Ganz liebe Grüße
Eure, sich gern von Begeisterung anstecken lassende, Sharon
 

Montag, 22. Juli 2019

Rezension: Tess Sharpe * River of Violence

Broschiert: 512 Seiten
Verlag: bold
ISBN-13:
978-3423790451
Preis: 14,90 EUR
E-Book: 12,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: März 2019
Übersetzer: Beate Schäfer 


Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Harley ist die Tochter eines Drogenbarons und ihr ganzes Leben dreht sich um Macht, Gewalt und Rache. Ihr Vater ist der Größte im Schmuggeln von Waffen, von Meth kochen und von Töten von Männern, die sein Imperium bedrohen. Seine Tochter wächst in dieser Umgebung auf und lernt jeden Tag mehr vom System dazu, denn sie wird als seine Nachfolgerin gehandelt. Deshalb arbeitet sie für ihren Vater und muss sich in der harten Welt ständig bewähren. Aber auch die Gegenseite vom Fluss, die Springfield Familie schläft nicht und macht ihnen das Leben schwer. Der Konkurrenzkampf nimmt immer mehr zu und die Revierkämpfe kosteten schon einige Leben und mitten drin muss sich Harley entscheiden. Will sie das weiter machen? Will sie in die Fußstapfen ihres Vaters treten? Oder doch lieber für ein Leben in Freiheit kämpfen?

Meinung:
Harter Stoff, starke Frauenrolle und eine absolute Knallerstory, klingt nach meinem Beuteschema und so musste River of Violence bei mir einziehen. Mein erster Bold Titel aus dem ersten Programm, vom dtv Verlagsimprints und dann auch ein schonungsloser Thriller. Meine Erwartungen waren hoch und ob sie erfüllt wurden, erzähle ich euch nun.

Harley ist die Hauptprotagonistin und erzählt immer abwechselnd aus der Vergangenheit ihres Lebens und der Gegenwart. Somit erfahren wir als Erstes, das sie mit acht miterlebte, wie ihr Vater jemanden umbringt. Mit dem Tod ihrer Mutter hat ihr unschuldiges Leben ein jähes Ende genommen. Sie erfuhr nämlich da, dass ihr Vater nicht einfach nur der liebe Daddy ist, sondern einem ganz speziellen Handwerk nachgeht und das er nun auf Rache sinnt. Somit wächst Harley in einer Welt aus Gewalt, Rache und Härte auf. Wenn sie überleben will, muss sie härter als die Männer in ihrem Umfeld sein und ihre Rolle so gut spielen, das man sie entweder unterschätzt oder sich vor ihr fürchtet. Der Familienname McKenna muss ein Ausdruck des Schreckens sein. So erzieht Duke seine Tochter, mit äußerst fragwürdigen Methoden und mit einer knallharten Hand. Aus Harley wird ein zweiter Duke, ein anderes Leben soll ihr nicht vorbestimmt sein, aber Harley schmiedet andere Pläne.

Der Titel ist hier wirklich Programm und es erwartet einen ein Strudel aus schonungsloser Gewalt. Am Anfang schockiert es einem extrem, macht Gänsehaut und ist für sensible Leser nicht geeignet. Ich hatte wirklich das Gefühl, hier trifft Sons of Anarchie auf Breaking Bad, entschuldigt den Vergleich, aber die Familiendynamik und die Entwicklung, könnten auch von dort sein. Ein Clan, der alles beherrscht und dann läuft etwas aus dem Ruder und die Welt sieht rot. Absolut schonungslos, hart, packend und leider auch abstumpfend, denn es wird bei über 500 Seiten einfach viel und man kann die Gewalt gar nicht mehr an sich ran lassen.

Tess Sharpe ist wohl auch in solch einer Gegend aufgewachsen und das merkt man ihrer Beschreibung an, diese wirkt authentisch, realistisch und man nimmt ihr die Geschichte voll ab. Die Presse hat das Buch hochgelobt und die Booklist nennt es meisterhaft, das kann ich jetzt für mich nicht sagen, denn das würde auch zum ganzen Konzept nicht passen. Tess Sharpe nimmt eine direkt Sprache und geht mit dem Leser auch hart und brutal zur Sache, das für solch einen Begriff gar kein Platz ist. Was die Autorin in meinen Augen allerdings toll hinbekommen hat, ist ihre Hauptfigur, denn obwohl sie solch eine Erziehung durchlebt hat und sich immer stark und unnahbar geben muss, lässt sie Gefühle durchblitzen. Es lässt sie nicht alles kalt, sondern sie hat auch Träume und Wünsche, die ganz normaler Herkunft sind und sie somit einfach menschlicher macht. Eine junge Frau die im Alleingang für sich kämpft und dabei sehr überrascht.

River of Viloence ist ein packender, fesselnder, aber auch harter, schonungsloser und schockierender Thriller. Der nichts für schwache Nerven ist, aber auch ein starkes Frauenbild liefert. Eine Frau, die sich der Männerwelt und all ihrer Gewalt stellt und kämpft, für sich, für Frauen und gegen böse Kerle. Sprich eine Geschichte, in der mehr steckt, als der Schein uns erzählen mag. Eine Geschichte, die auf emotionaler Ebene reinhaut und auch überrascht. Wer harte Serien mag, wird dieses Buch gern lesen.
 
Henry und ich mögen solche abgefahren Storys und deshalb gibt es trotz der kleinen Längen die vollen Bücherpunkte:

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Über die Autorin:


Tess Sharpe, Tochter einer Punkrock-Mutter, geboren in einer Berghütte, wuchs im ländlichen Norden Kaliforniens auf, der Gegend, in der auch ihr Roman spielt.
Jetzt lebt sie irgendwo in der tiefsten Provinz mit einem Rudel Hunde und einer stetig wachsenden Kolonie an verwilderten Katzen. ›River of Violence‹ ist ihr erstes belletristisches Buch.

Quelle: bold Verlag

Vielen lieben Dank an den bold Verlag für dieses Rezensionsexemplar.


Freitag, 19. Juli 2019

BÜCHERPOST im Juni ...

Hallo meine Bücherhochstapler,

die Zeit verfliegt mir gerade viel zu schnell und dazu diese ganze Seriensucht, lässt mich einfach nicht wirklich viel lesen. Aber sagen wir es ehrlich, Bücher einziehen lassen kann ich trotzdem. Ich gebe mir zwar extrem Mühe, es zu begrenzen, aber manchmal überkommt es mich einfach. Deshalb sind es doch einige Bücher geworden, aber das muss doch so. Findet ihr doch auch, oder? Also schauen wir uns doch mal die Ausbeute an:

 
 
Dexter hat mega Platz, aber keine Lust auf Fotos ;-)


 

Hier ist mein Vea Kaiser Stapel. Nachdem ich mit großer Begeisterung ihren dritten Roman "Rückwärtswalzer" gelesen hatte, war ich so entzückt, dass ich unbedingt auch ihre anderen Bücher haben musste. Ja, ich weiß, das ist typisch irrer Büchersammler, aber solche unterhaltenden und klugen Bücher muss der Haushalt besitzen, zumindest der bei den Bakers. Somit durften, ihr Debüt "Blasmusikpop" und ihr Zweitling "Makarionissi" einziehen. Übrigens kommt die Autorin dieses Jahr noch in meine Stadt und es könnte sein, das der Mann schon Karten zurücklegen lassen hat.


 

Das ist mein Diogenes Stapel. Joey Goebel musst einfach einziehen, weil seine Lektorin Anna von Planta so von diesem Autor schwärmt. Da ich Vincent auf der LitBlog Convention mitnehmen durfte, sind nun auch noch "Heartland" und "Ich gegen Osborne" im neuen zu Hause angekommen. Diese Lektorin hat auch Martin Walker unter ihre Fittiche und diesen mag ich ja eh schon sehr gern und nun ist auch Teil 9 "Grand Prix" auf den Stapel mit oben auf gehüpft. "Stille Wasser" ist mein jährlicher Commissario Brunnetti kauf. Einmal im Jahr Venedig, das muss sein. Oder? Hübsch sieht der Stapel aus, so schön schlicht ...


 

Hier ist mein Urlaubsstapel. Es ist so schade, dass ich hier schon die Vergangenheitsform nutzen muss, aber der Jahresurlaub ist schon vorbei. In der ersten Woche haben wir eine kleine Rundreise gemacht und Freunde besucht, erst München und dann Dresden. Tja, und in Dresden haben wir eine tolle Tour mit unseren lieben Patrizia unternommen. Dabei hat sie uns ihren Hood gezeigt und ganz klar, einen Buchladen mit Katze. Dort meinte sie, ich muss mir unbedingt ein Buch kaufen, so als Andenken. Bei der großen Wahl, hat man natürlich die Qual, aber hey Dresden, was würde besser passen als ein Buch von Erich Kästner und da ich mich nicht entscheiden konnte, kamen die beiden Bücher mit, stilecht im Katzenbeutel. "Das fliegende Klassenzimmer" und "Als ich ein kleiner Junge war".


 

Ein Stapel mit Lieblingsautorinnen. "Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte" ist von der wunderbaren Anne Freytag und ich liebe ihre Bücher. Diese Geschichte ist hier keine Ausnahme und sie ist einfach die Frau für ganz große Gefühle. Meine Rezension steht auch schon. Hier könnt ihr reinlesen. "Das Labyrinth des Fauns" ist von der großartigen Cornelia Funke und sie lässt durch ihre Worte eine Atmosphäre erblühen, die einen in die Geschichte einsaugt und verzaubert. Das Buch lese ich gerade und danach werde ich mir den Film anschauen, jawohl, so mache ich das.

 

Ein Stapel mit überraschenden Büchern. "Der Gesang der Flusskrebse" ist mir angeboten worden und ich muss sagen, der Inhalt klingt sehr vielversprechend und dann auch noch große Worte als Buchempfehlung, wie Reese Witherspoon und The New York Times, wie soll ich da widerstehen. Ein Debüt was wohl unter die Haut geht. "Hinterhaus" ist eine Geschichte, die in Berlin spielt und die dunkle Vergangenheit von Ost-Berlin aufgreift. Wir durften damals zur Premiere Lesung nach Köln zum Bastei Lübbe Verlag und es war ein richtig toller Abend. Eine sympathische Autorin, tolle Beköstigung, Feuerwehralarm und eine richtig gute Stimmung hatten wir dort. Nun bin ich sehr auf das Buch gespannt.


 

Hier ist mein KiWi Verlags Stapel, die haben ein Hammer Herbst Programm und da sind so tolle Buchtitel bei. "Otto" hat nicht nur ein ziemlich cooles Cover, sondern ist eine Familiengeschichte, wo ein tyrannisches Oberhaupt pflegebedürftig wird und es seinem Lieben zur unmöglichen Aufgabe macht, ihn zu pflegen. Eine Hölle für seine Töchter. "Ein Hummerleben" ist auch eine Familiengeschichte, über den Niedergang eines Hotels in den Bergen. Hier gibt es Licht und Schattenseiten eines Idylls und je älter der Protagonist wird umso mehr treten die dunklen Zeiten ans Tageslicht. Ich fand, das klingt richtig toll und freu mich schon sehr auf diese Reise.


Nun ist der Streifzug, durch meine Juni Neuzugänge schon vorbei und sind das nicht tolle Bücherschätze. Dieser wilde und bunte Mix wollte hier unbedingt einziehen und ist herzlich willkommen. Leider habe ich bis jetzt nur eins davon gelesen, da meine Zeit noch sehr von Serien beansprucht wird. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen und das Zweite ist ja schon in arbeit. Wie sah denn euer Juni aus? Ist eins meiner Bücher vielleicht auch bei euch eingezogen? Und welches möchtet ihr am liebsten sofort lesen? Auch, Bücher sind was Feines. 

Ganz liebe Grüße
Eure, schon wieder Urlaub haben könnende, Sharon

Mittwoch, 17. Juli 2019

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Buchromantiker,

wir hatten in den letzten Wochen so viele Fantasytitel, oder Spannungsbücher auf dem Blog, das es doch mal wieder Zeit wird, für ein Buch, was zu Herzen geht. Diese Autorin ist jetzt schon ein Jahreshighlight der Gefühle für mich und ich freu mich so immens. Julia Fischer kann einfach wunderbare Geschichten schreiben und ich finde jeder, der Liebesgeschichten mag, sollte von ihr ein Buch im Regal haben. Ihre Bücher sind nämlich nicht nur romantisch, sondern erzählen immer noch eine ganz andere tiefgehende Geschichte. Sozusagen eine Geschichte in der Geschichte, aber schaut doch mal selbst:
 

Der Geschmack unseres Lebens
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 02.09.2019

Edle Pralinen, ein Familiengeheimnis und eine bezaubernde Liebe:
ein Roman für alle, die Italien und den Duft von Schokolade lieben

Die Haselnussplantage ihrer Familie in den Hügeln von Alba ist Ellas ganze Welt. Sie ist erst fünf, als ihre Mutter stirbt und ihr nur ein altes, selbstverfasstes Pralinenrezeptbuch hinterlässt.
Dieses Rezeptbuch enthält die Geschichte eines Lebens in Gramm und Millilitern - und den Anfang eines Traums.
Als Ella ihr Zuhause verliert und in der historischen Altstadt eine Chocolaterie eröffnet, taucht ein Fremder bei ihr auf, der gegen ihren Willen eine leise Unruhe in ihr weckt. Ist dies aber der richtige Zeitpunkt, sich zu verlieben? 


Italien ist meistens der Ausgangspunkt ihrer Bücher und nachdem wir in Düften geschwelgt haben und dem Zauber der Stoffe verfallen waren, kommen wir nun zur Schokolade. MMMMHHHHHH! Ich liebe Haselnuss. Aber habt ihr schon die leichten dunklen Töne im Klappentext erkannt, das klingt nach einen viel ernsteren Stoff und ich bin sehr neugierig, was sie uns wieder erzählt. Also ihr Lieben, ich kann es euch nur jetzt schon ans Herz legen und freue mich schon sehr darauf es endlich in den Händen zu halten. Das muss ich nämlich unbedingt lesen. Kennt ihr schon ein Buch der Autorin? Ist das Buch schon auf eurer Wunschliste gelandet? Und wer kann schon einer guten Liebesgeschichte widerstehen?

Ganz liebe Grüße
Eure, September ist mein Geburtstagsmonat, Sharon

Montag, 15. Juli 2019

Rezension: Nikola Scott * Das Leuchten jenes Sommers

Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Wunderlich
ISBN-13: 978-3805200387
Preis: 20,00 EUR
E-Book: 14,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: April 2019
Übersetzer: Nicole Seifert 

 
Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt: 
Zwei Frauen, zwei Leben auf unterschiedlichster Art und doch mit verschlungenen Schicksalen. Im August 1939 kann es Maddy kaum erwarten, dass ihre große Schwester zurück auf das idyllische zurückgelegene Anwesen in Cornwall zurückkehrt. Ihrem Summerhill, ihrem Zuhause und ihrer heilen Welt, aber der Krieg droht immer näher zu rücken. Georgiana kehrt aber nicht alleine zurück, in ihrem Kielwasser befinden sich einige Freunde, die sie von ihrer Reise mitbringt und ihren neuen Freund Victor. Maddy weis nicht was sie davon halten soll und findet die Art von Victor zunehmend unangenehmer. Siebzig Jahre später bekommt Chole einen Fotografenauftrag, der sie nach Summerhill führen soll. Eigentlich kommt der Auftrag nicht gelegen, ihr Mann ist dagegen und sie erfährt, dass sie schwanger ist. Das ist ja sonst ein Grund zur Freude, aber in Choles Leben läuft nicht alles so, wie es sein soll und so stürzt sie sich doch in den Auftrag und kommt in Summerhill einem Geheimnis näher, was Jahrzehnte zurückliegt. Kann Chole es entschlüsseln? Was ist damals auf dem Anwesen passiert? Und wird es für Chole einen neuen Ansatz im Leben geben?

Meinung:
Das Leuchten jenes Sommers ist nun der Zweitling von Nikola Scott und wurde sehnsüchtig von mir erwartet. Sonst bin ich nicht so der Familiengeheimnisleser, aber mit ihrem Debüt konnte mich die Autorin voll um ihren Finger wickeln und hat mich schwer begeistert. Nun ist es also da und ich freu mich, in die Geschichte abzutauchen, wie es mir gefallen hat, erzähle ich euch nun. Ach, eins noch, großes Kompliment an den Verlag, das Cover ist ein Traum.

Die Geschichte wird wieder auf zwei Ebenen erzählt, nämlich einmal in der Vergangenheit, wo Maddy uns ihre Geschichte als junges Mädchen erzählt. Sie liebt ihr Summerhill, aber hat auch schon einige Schicksalsschläge einstecken müssen. So hat sie ein dramatisches Erlebnis beim Tod ihres Vaters erlebt und beim Wiedersehen mit ihrer Schwester, gerät ein Pilot ins straucheln und stürzt bei den Klippen vorm Anwesen ab. Für die 16-jährige Maddy Drama pur und nun bringt ihre Schwester auch noch eine Horde verwöhnter reicher Besucher mit. Schnell merkt man, dass die beiden Schwestern unterschiedlich sind und beide eigene Vorstellungen vom Leben haben. Während Maddy Summerhill nie verlassen möchte, ist für Georgiana das Haus und das Land eine Last und sie will lieber Reisen, feiern und das Leben genießen. Sie musste die Rolle von der großen Schwester zur Mutter übernehmen und ist dem Druck einfach nicht gewachsen. Irgendwie möchte sie das ihrer jungen Schwester klar machen, aber als auch noch Victor seine Runden um die Schwestern läuft, passiert etwas ganz Unvorhergesehenes.

Chloe hat alles, was sich eine Frau wünschen kann, ein großes Haus, einen Arzt als Mann und bekommt jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Der einzige Haken ist, sie darf nichts allein entscheiden, muss sich um ihren Mann kümmern und gibt ihre Selbstständigkeit total auf. Für eine Frau, die sich um ihren schwer erkrankten Bruder kümmern musste, sich mit ihrer Kamera immer selbst alles finanziert hat und deren das Leben immer schwer auf die Schulter gedrückt hat, war diese leidenschaftliche Liebe ein Genuss. Endlich jemanden der ihr half, der sich um sie kümmerte, bis es zur völligen Selbstaufgabe kommt. Nun wacht Chloe aus diesem immer erdrückender werdenden Spirale auf und als sie erfährt, dass sie schwanger ist, hat sie mehr Panik, als Vorfreude. Die Anzeichen, das ihr Mann alles übernimmt, tritt immer mehr hervor und die Wahrheit lässt sich nicht mehr verschleiern. Chloe ist eine Gefangene in ihrem eigenen Leben und dann kommt dieser Anruf und die Chance etwas für sich zu tun.

Nikola Scott hat ein unglaublichen Potenzial einen in einen Lesesog zu ziehen. Man fängt an zu lesen, taucht in die Geschichte, will immer mehr über die Figuren erfahren und rast so durch die Buchseiten. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen, zu genießen, vor Spannung die Luft anzuhalten und einfach mitzufiebern. So macht sie aus dem dicken Schmöker ein viel zu kurzes Buch, zumindest ging es mir so. Man freute sich so immens es aufzuschlagen und weiterzulesen und am besten hat man einfach Zeit es an einem Stück zu verschlingen, denn man kann einfach nicht aufhören.

Auch ihre zwei Frauenfiguren waren wieder einfach sympathisch und gingen ans Herz. Die junge Maddy, die noch ganz unbedarft ist und trotzdem ein gutes Gespür hat. Sie liebt ihre Welt und möchte sie beschützen, ist aber auch bereit zu kämpfen. Einfach toll beschrieben und diese Entwicklung mit Victor einfach richtig gut gelungen und lies bei den Szenen eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Aber schlimmer war es bei Chloe, diese Gefangennahme ihres eigenen Lebens war so schrecklich mit zu erleben und lässt einen vor innerlichen Wut zittern. Der Schein nach außen, von einer heilen Welt und im inneren die Hölle auf Erden. Wie eine Beziehung sich verändern kann, wie Gewalt in einer Ehe aussieht und den langsamen Sog nach unten ist so gut dargestellt, dass man sich fragt, wie sieht es bei meinem Nachbarn so aus. Somit hat Nikola Scott wieder eine Geschichte erschaffen die einen berührt und mitnimmt, die wichtig ist und ernste Themen aufruft.

Das Leuchten jenes Sommers ist eine Geschichte über den Kampf um Liebe und zu sich selbst stehen. Fesselnd, emotional und kämpferisch.
 
Henry und ich waren total gefangen zwischen den Buchseiten und dafür gibt es die vollen Bücherpunkte:
 
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Über die Autorin:


Nikola Scott ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium arbeitete sie jahrelang in verschiedenen Verlagen in Großbritannien und den USA. Sie lebt inzwischen mit ihrer Familie in Frankfurt. Bei Wunderlich erschien von ihr bereits "Zeit der Schwalben".

Quelle: Rowohlt Verlag

Weitere Bücher der Autorin:

https://www.rowohlt.de/hardcover/nikola-scott-zeit-der-schwalben.html

Vielen lieben Dank an den Rowohlt Verlag für das  Rezensionsexemplar.

Freitag, 12. Juli 2019

Rezension: Ivo Pala * Ein Fall für Fuchs & Haas: Mord im Dünenhaus

Taschenbuch: 225 Seiten
Verlag: Selfpublishing
ISBN-13: 
978-1096124887
Preis: 9,99 EUR
E-Book: 2,99 EUR
Reihe: 5. Fall
Erscheinungsdatum: Mai 2019
 
 
 
 
Inhalt:
Bodo Fuchs und Gisa Haas werden zu einem Tatort gerufen. In einem Haus an den Dünen wurden nämlich zwei leblose Körper gefunden, den von einem Mann und einer Frau. Das große Rätsel ist nun, war es Selbstmord oder Mord? Da das noch nicht ganz klar ist, nehmen die beiden Ermittler die Untersuchung auf. Dabei geraten sie in einen waren Strudel aus Gier, Betrug und Intrigen. Je weiter sie erforschen und je mehr Personen sie vernehmen, umso größer werden die offengelegten Geheimnisse. Jeder bekommt somit ein Motiv, jeder hat was zu verbergen und jede Antwort bringt sie auf eine neue Spur mit noch mehr Fragen. Wer also ist hier der Mörder? Können Fuchs und Haas den Täter dingfest machen? Und schaffen Sie es bevor noch etwas passieren kann?

Meinung:
Der fünfte Fall meiner liebsten Ostsee Krimi Reihe, na ja, ich lese eigentlich regional von dort nur diese, aber damit bin ich extrem glücklich. Eine Reihe mit Humor, Spannung und ganz ganz viel Charme. Somit ist es kein Wunder, das ich auch diesen Fall lesen musste, ob ich wieder auf meine Kosten gekommen bin, erzähle ich euch nun.

Eigentlich brauch ich euch gar nichts Neues mehr zu den Personen sagen, oder? Bodo Fuchs, ein gestandener Mann, der das Herz am rechten Fleck hat und somit leider nicht immer mit der Gleichberechtigung mitkommt und von seiner Kollegin als Neandertaler abgestempelt wird. Dabei ist er doch nur zuvorkommend mit dem weiblichen Geschlecht. Sein Magen ist seiner würdig und wird aufs Beste verwöhnt. Nur hat sich gerade seine Lebenssituation ein bisschen verändert, er lebt gerade auf dem Campingplatz und möchte eine Band gründen.

Gisa Haas schreibt weiter an ihren Romanen und hat ein Tete a Tete, was zwischen der Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen für Unruhe sorgt. Somit ist es zwischen Fuchs und Hass etwas angespannt und sie sprechen über privates gar nicht mehr. Beiden fällt es nicht leicht, aber diese Gefühle sind einfach nicht einzuordnen. Somit stürzen sich beide auf den Fall und dieser ist gerade kniffelig genug, ums sie von allen abzulenken und ihre Gedanken zu filtern.

Diesmal ist der Fall nicht so spektakulär wie der Letzte, da gab es ja eine waschechte Familienfehde und Geheimnisse, die Bodo in einem ganz anderen Licht zeigen. Aber genau das tut der Serie gut, auch wieder zurück zur Normalität zu finden. Na ja, wie man eben Mord normal finden kann. Ich fand diese Verwicklungen ziemlich gut gelungen, eine tolle Mischung und jede Menge potenzielle Täter. Ein Fall der verdammt gut unterhalten hat, die Geschichte unseres Teams weiter erzählt und auch die Ostsee hat glänzen lassen. Für mich wieder Erholung pur und ich habe jede Zeile voll genossen.

Aber was ich auch mal erwähnen muss, am Ende jedes Buches gibt es Rezepte aus „Muddings Küstenküche“ und diese sind einfach zum Wasser im Munde laufen lassen. Vorab muss ich sagen, ich bin gar kein Fischesser, aber hier klingt es einfach so köstlich. In den ersten Bänden sind wir ja noch öfters bei Mudding aufgetaucht und haben geschlemmt, mit jedem weiteren Buch wird das zwar etwas weniger, aber dafür gibt es diese Rezepte und ich liebe sie, allein das Lesen macht einen glücklich.

Mord im Dünenhaus ist ein solider Fuchs und Haas Fall, der spannend und verwickelt war, aber auch wieder mit dem tollen Erzählstil von Ivo Pala glänzte. Humorvoll, warmherzig und menschlich. Ach und süchtig machend, ihr seid gewarnt.
 
Henry und ich können einfach nicht genug bekommen und dafür gibt es die vollen Bücherpunkte:
 
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Über den Autor:

Ivo Pala, in Oestrich-Winkel im Rheingau geboren, lebt heute an der Küste, wo er als Schriftsteller und Drehbuchautor für Film und Fernsehen arbeitet.  
 
Quelle: amazon  

Fuchs & Haas Reihe:
  
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1. Teil: Rezension I 2. Teil: Rezension I 3. Teil: Rezension

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4. Teil: Rezension I 6. Teil