Montag, 23. Juli 2018

Rezension: Melanie Raabe * Der Schatten

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: btb        
ISBN-13: 978-3442757527
Preis: 16,00 EUR
E-Book: 12,99 EUR 
Reihe: 1/1  
Erscheinungsdatum: Juli 2018 


Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Norahs altes Leben hat so viele Baustellen, das sie kurzum alles hinter sich lässt und neu in Wien anfangen möchte. Als Journalistin hat sie dort eine Stelle bekommen und freut sich auf die Stadt. Aber der Anfang gestaltet sich schwer. Innerlich unruhig, ob sie vielleicht doch überreagiert hat. Und die Stadt zeigt sich abweisend, grau und nicht von der besten Seite. Allein steht sie nun in der neuen Wohnung, ohne Möbel und hält die Stille nicht aus. Also raus auf die Straße, aber auch hier ist kein Gefühl von Willkommen zu spüren. Auf ihren Weg zur Redaktion begegnet sie einer Bettlerin und diese sagt zu ihr: „Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Norah nimmt die verwirrte Irre nicht ernst, obwohl sie das Datum berührt, denn ihre Vergangenheit hat an diesem Tag einen Schatten. Sie versucht einfach weiter zu machen und plötzlich taucht der Name Arthur Grimm auch in ihrer Umgebung auf. Ist das wirklich ein Zufall? Hat Norah doch einen Grund sich an dieser Person zu rächen? Und ist sie wirklich bereit zur Mörderin zu werden?

Meinung:
Ich bin ein absoluter Fan von Melanie Raabes Thrillern, bis jetzt konnte sie mich immer packen und ihre Art zu erzählen ist einfach erste Sahne. Sie kann so wunderbar den Leser um den Finger wickeln und einen verwirren, gern treibt sie einen auf die falsche Spur und lässt einen wirklich zappeln. Für mich sind es aber auch nicht reine Thriller, sondern sie packt auch gern noch ein oder zwei andere Zutaten mit hinein. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich es kaum abwarten konnte, ihre neues Buch in den Händen zu halten. Ob sie es wieder geschafft hat mich zu begeistern, erzähle ich euch nun.

Norah hat schon ein ziemlich bewegendes Leben geführt, als wir sie kennenlernen. Eine Vollblut Journalisten, die auch die Schattenseiten kennt und verdammt gut ist in ihren Job. Aber genau der Job, treibt sie raus aus Berlin und nach Wien. Ihre letzte Story hat ihr Leben schwer erschüttert und sie versucht, in Wien sich wieder zu erden und zu ihrer alten Stärke zurück zu kehren. Aber schnell schleichen sich Gedanken ein, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, musste sie wirklich alles hinter sich lassen, auch ihren Freund. Man spürt sofort diese Einsamkeit, man kann die Stille förmlich laut ticken hören und ihre Unruhe spüren. Norah ist ein schwieriger Charakter, der nicht unbedingt sympathisch erscheint, oft impulsiv, schnell eingeschnappt und gern in der Außenseiterrolle. Sie macht es ihren Freunden, ihrem Umfeld und dem Leser nicht immer leicht. Nach der Begegnung mit der Bettlerin fragt man sich schnell, ob sie nun überschnappt, oder sich ihre Wahrnehmung trübt. Was die Autorin ja gern mit ihren Figuren macht, mit der Auffassung ihrer Protagonisten spielen, verwirren und uns Rätseln lassen, ist es jetzt echt passiert, oder nur in ihren Kopf. Obwohl man sich auch fragt, macht sie das nun wirklich zum dritten Mal so, oder legt sie uns rein. Sprich das Spiel zum wild spekulieren ist eröffnet und gern nimmt man den Kampf auf.

Melanie Raabe hat sich hier wieder einen ganz interessanten Rahmen ausgesucht und sich als Schauplatz, meine Lieblingsstadt rausgesucht. Im Sommer ist diese Stadt einfach ein Traum, an Farben, Freude und beschwingter Gemütlichkeit. Im Winter allerdings kommt auch die Farbe grau, die Melancholie und die Schwermut hinzu. Es ist einfach ein anderes Bild, was hier eingefangen wird und passt hervorragend zur Geschichte. Dort kann die Figur durch dunkle Gassen eilen, den langen Schatten um die Ecke erahnen und das Flüstern durch Mauern hören. Es ist mystisch und schaurig zu gleich. Auch die Leidenschaft für die Kunst, bietet Wien einen großen Rahmen und so kann die Autorin aus ihren eigenen Leidenschaften voll schöpfen und das hat sie ganz wunderbar geschafft.

Allerdings konnte mich die Geschichte zum Ende hin nicht ganz überzeugen und das ist für mich ein großer Wehmutstropfen. Da ich absolut kein Freund davon bin, Szenen nicht komplett zu erzählen, damit die Auflösung sonst am Ende nicht klappt. Das spüre ich beim Lesen einfach, da denke ich, da fehlt was und Moment, da muss noch was kommen und am Ende wird es dann ausgeschmückt. Ganz ehrlich das funktioniert bei mir nicht und nimmt mir wirklich das Vergnügen an der Entwicklung der Geschichte. Das war für mich absolut nicht stimmig und fand ich Schade, da einfach die Atmosphäre ziemlich gut eingefangen war. Immerhin stellt man sich selbst die Frage, würde man selbst zum Mörder werden? Was muss passieren, um einen dahin zu bekommen? Diese Idee war schon ziemlich genial gemacht.

Der Schatten hat mir gut gefallen, düster, atmosphärisch, fesselnd, aber es ist für mich kein typischer Thriller gewesen, sondern eher ein ziemlich gelungener Schauerroman.
 
Henry und ich hatten schöne schaurige Stunden in Wien und vergeben vier Bücherpunkte:

__________________________________________________________________________
  
Über die Autorin:


Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin - und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. Die FALLE war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Quelle: btb Verlag

Weitere Romane von Melanie Raabe:
 
https://www.genialokal.de/Produkt/Melanie-Raabe/Die-Falle_lid_25995775.html?storeID=barbershttps://www.genialokal.de/Produkt/Melanie-Raabe/DIE-WAHRHEIT_lid_29702068.html?storeID=barbers


Sonntag, 22. Juli 2018

Rezension: Martin Krist * Kalte Haut

Taschenbuch: 360 Seiten
Verlag: Selfpublishing
ISBN-13:
978-3745091533
Preis: 10,99 EUR
E-Book: 1,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: Februar 2018




Inhalt:
Sera Muth hat ihren freien Tag und der steht ganz im Zeichen des Familien Frühstücks, da kommen ihre Schwestern mit Kindern und ihre Mutter, es ist laut und wild. Tja, und bevor ihr Leben im Mittelpunkt aller steht, wird sie zu einem Fall, wegen Ehrenmords dazu gerufen. Der Vorfall geht ihr zu herzen und lässt sie über sich selbst grübeln, aber bevor sie überhaupt richtig loslegen kann, kommt schon der nächste Mord. Dieser Fall ist so brisant, dass alles andere in Schatten steht. Der Mörder foltert seine Opfer und schickt dieses Video an die Presse. Genau eine Stunde danach, wird der Journalist zum Fundort der Leiche geführt. Die Polizei ist ratlos und zieht den Polizeipsychologen Dr. Babicz hinzu. Dieser war bis vor Kurzem in Amerika tätig und hat einen Serienmörder hinter Schloss und Riegel gebracht. Nun versucht er hier zu helfen und ahnt Schlimmes, denn der Mörder aus den USA hatte eine ähnliche Vorgehensweise. Mit was hat es Kommissarin Sera Muth und ihr Team zu tun? Wird es auch zu einer Opferwelle kommen? Und warum verhält der Täter sich, wie der Serienmörder aus Amerika?

Meinung:
Ein Thriller von Martin Krist ist ja immer eine gute Idee, das holt einen aus einem Leseloch definitiv heraus und man weiß, es wird gut. Vorweg vielleicht noch als kleine Anmerkung, dieser Thriller ist nicht ganz neu, sondern nur neu aufgelegt. Ob er mir im neuen Kleid gefallen hat, erzähle ich euch nun.

Sera Muth kennt man schon von anderem Kalkbrenner Fällen, denn sie ist ein Bestandteil dieses Teams, aber hier solo im Mittelpunkt. Sonst steht sie eher am Rande der Geschichte, umso erfreulicher mal hinter ihrer Fassade gucken zu dürfen und da muss sie sich gar nicht verstecken. Sera ist türkischer Abstammung und muss den Spagat zwischen ihrer Freiheit und Familie hinbekommen. Ihr Vater ist zwar stolz auf ihren Weg und lässt sie beruflich gewähren, aber das Thema Heirat und Kinder ist wohl nie vom Tisch. Für Sera eine aufreibende Sache und ihr sonstiges Privatleben auch eher eine Gratwanderung. Also eine Frau mit vielen Geheimnissen und einem Leben, was nicht leicht ist, zum frei und glücklich sein, fehlt ihr einfach die Zeit. Das fand ich richtig gut in Szene gesetzt, diese ganze Spannung in ihrer Familie, die brodelnde Tradition, diese beiden unterschiedlichen Welten, in deren sie sich bewegt. Sera muss immer den richtigen Ton finden, in die passende Rolle schlüpfen und das macht sie innerlich mürbe. Zum ersten Mal war mir diese Frau nah und ich konnte sie in einem ganz anderen Licht sehen. Für meinen Geschmack darf sie gern mehr in den Kriminalfällen auftreten, denn mit Sera würde ich auch gern mal was trinken gehen.

Der Fall an sich war mal was ganz anderes, das hatte ich bis jetzt von Herrn Krist nicht gelesen und erwartet. Ein Serienkiller in Berlin und das ziemlich blutig und unschön. Das ist diesmal nichts für schwache Nerven. Dabei fing es richtig gut mit diesem Ehrenmord an und für mich wäre dieser Weg authentischer gewesen. Aber hier geht es in eine andere Richtung und der Autor bringt Dr. Babicz ins Spiel. Ein Mann der vier Jahre in Amerika einen Serienkiller gejagt hat und nun wieder in die Heimat zurückkehrt. Seine Vergangenheit liegt im Schatten und er scheint einige seelische Wunden zu tragen. Zurück in Berlin möchte er neu beginnen und stürzt sich doch direkt wieder in die Arbeit. Diese Person war mir von Anfang an suspekt und passte nicht so richtig rein. Schnell war für mich klar, wohin der Hase laufen soll und das hat mir ein bisschen den Spaß genommen.

Klar ist der Thriller wieder ein richtiger Krist, gut konzipiert, rasant geschrieben, die Cliffhänger an der richtigen Stelle und auch der Spannungsbogen ließ nichts offen. Aber mich störte Dr. Babicz und die amerikanischen Splatter-Elemente, das passte nicht so gut zusammen, aber jeder muss sich ja mal ausprobieren, oder? Allerdings wenn ich das ausblende und mich auf Sera Muth und den anderen Fall beziehe, war es absolut großartig, das war für mich real, greifbar, interessant, absolut überzeugend. So war dieser Thriller für mich ein abwechslungsreicher Mix, aus dem Gedanken, wirklich, ist das dein Ernst und ja, bleib lieber hier dran, ich mag mehr, also langweilig war mir absolut nicht.

Kalte Haut ist ein Mix aus Psychospielchen und Imigratioshintergrund. Ein Gemisch mit kulturellen Problemen und kaltblütiger Brutalität. Wieder sehr klasse in Szene gesetzt, auch wenn ich kleine Anmerkungen habe. Ich hätte wirklich gern mehr von dieser Kommissarin lieber Herr Krist.
 
Henry und ich haben den Blick in Sera Muth Kopf sehr genossen und vergeben vier Bücherpunkte:
 
__________________________________________________________________________
  
Über den Autor:

Martin Krist ist das Pseudonym eines erfolgreichen Schriftstellers aus Berlin. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig und veröffentlichte in unterschiedlichen Genres Bücher. Nach einer Biografie über eine Rotlichtgröße aus dem Ruhrgebiet, über Tattoo-Theo, über die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido und die Grunge-Ikone Kurt Cobain sowie zahlreichen anderen Buchprojekten, konzentrierte er sich ab 2005 auf Krimis und Thriller.
 
Quelle: Amazon

Vielen lieben Dank an Martin Krist für das Rezensionsexemplar. 

Freitag, 20. Juli 2018

Rezension: Rose Snow * 13: Das erste Buch der Zeit

Taschenbuch: 260 Seiten
Verlag: Selfpublishing
ISBN-13:
978-3947785001
Preis: 11,99 EUR
E-Book: 2,99 EUR
Reihe: 1/3
Erscheinungsdatum: Juni 2018




Inhalt:
Das Leben kann so ungerecht sein, findet Lizzy. Denn nach dem Tod ihrer Tante muss sie zu dem unbekannten Patenonkel ihres verstorbenen Vaters aufs Land ziehen. Und als ob, sie sich es in ihrer Fantasy nicht schon schlimm genug ausgemalt hätte, wird es noch schlimmer. Der Patenonkel setzt ihr direkt Regeln vor, die Kleinstadt ist winzig, ihr Laptop geht kaputt und ständig läuft sie in den unnahbaren Rouven rein. Je mehr sie sich versucht in ihr momentanes Dasein hineinzuleben, umso mehr Geheimnissen begegnet sie, aber das Größte ist sie wohl selbst. Lizzy produziert nämlich blaue Lichtblitze, wenn ihre Gefühlswelt in Bewegung gerät. Das konnte sie doch vorher nicht? Was passiert in diesem Ort und warum sind die Blitze nicht immer blau? Und was sollen diese Versionen, die mit den Blitzen kommen? Lizzy ist in heller Aufruhr.

Meinung:
Bis jetzt kannte ich von den beiden Autorinnen nur ihre Anna Pfeffer Bücher, aber diese konnten mich klasse begeistern und machten unglaublich viel Freude zu lesen. Nun versuche ich also mein erstes Self-Publisher Werk von den beiden, dabei haben diese schon so viel veröffentlicht. Und die Bücher laufen wie am Schnürchen und sie schreiben so viel und so schnell, man fragt sich, wann machen die das. Aber nun zum Auftakt zur neuen Trilogie und ob mir dieser gefallen hat, erzähle ich euch nun.

Lizzy ist schon früh, mit dem Sterben konfrontiert worden und musst den Tod ihrer Eltern verkraften. Jetzt ist auch noch ihre Tante verstorben und sie hatte nicht wirklich die Wahl. Entweder sie geht in ein Heim, oder zu diesem unbekannten Mann, der der Patenonkel ihres Vaters war, und kehrt an dem Ort zurück, wo ihre Großeltern gelebt haben. Die Erinnerung an diesen Lebensabschnitt ist sehr schwach, aber sie will dieses eine Jahr in dem Kaff am Ende der Welt durchstehen. Mit ihrer älteren Schwester kommt sie an und ihre schlimmen Vorahnungen sind bestätigt. Das Städtchen ist eher ein Dorf, der Onkel mürrisch und dann muss sie auch noch direkt mit einem Kerl zusammenprallen. Der Start hätte nicht ungünstiger anfangen können, aber Lizzy will durchhalten und sich einleben, was soll sie auch machen, sie hat keine Wahl, außer das Beste daraus zu machen. Allerdings macht diese Stadt etwas mit ihr, und zwar immer, wenn sich ihre Gefühle aufwallen, versprüht sie blaue Lichtblitze und kein anderer, als sie selbst, kann sie sehen. Lizzy beunruhigt das sehr und gibt sich sehr viel Mühe nicht den Verstand zu verlieren.

Die Hauptfigur Lizzy ist die ruhigere und jüngste von den beiden Schwestern, gern mal für sich und weiß Stille zu schätzen. Ihre Leidenschaft ist das Schreiben und dafür engagiert sie sich sehr. Damit sie sich besser einlebt, nimmt sie einen Kellnerjob an und natürlich gibt es gleich zwei Typen, die interessant sind. Da haben wir nämlich Tristan, der Sohn dessen Vater die halbe Stadt gehört und vor dem sie alle warnen. Und natürlich Rouven, der Cousin von Tristan, den alle hilfsbereit und freundlich finden, der aber bei Lizzy verschlossen und unnahbar wirkt. Mit Rouven knallt sie regelmäßig aneinander und Lizzy kann gar nicht verstehen, warum ihn alle so nett finden und die Mädels ihn gern einfangen möchten. Darüber kann sie nur lachen, aber in ihrem Mädchenherz sieht es anders aus und in einen paar Momenten sprühen ihre Blitze in einer anderen Farbe. Aber da er immer verschlossener und um eine Ausrede nie verlegen ist, will sie statt, seinem Herzen, erst mal hinter seinem Geheimnis kommen.

Ach, ich fürchte, ich verrate schon viel zu viel, aber das sind nun mal die großen Aufhänger der Geschichte und diese wird richtig schön flüssig, humorvoll und mit viel Teenagercharme erzählt. Man geht total mit, jauchzt bei den richtigen Stellen, amüsiert sich bei Lizzys Irrungen und Wirrungen und seufz, wenn Rouven auftaucht. Ich war zu der Zeit einfach wieder 17 und konnte das große Karussell der Gefühlswelt miterleben. Dazu kommt noch das große Geheimnis, was über der Stadt hängt und natürlich Lizzys Blitze und es sind ja nicht nur die Blitze, da kommen ja noch Visionen drin vor, aber das müsst ihr einfach selber herausbekommen.

Rose Snow haben wirklich ein Talent zu begeistern und zu unterhalten, man liest nicht gemütlich vor sich hin, man frisst dieses Buch förmlich auf und das an einem Tag. Klar gibt es am Ende einen Cliffhänger und auch klar, ist der böse und gemein, sprich man möchte sofort weiterlesen, denn so kann das ja nicht weitergehen. Außerdem spürt man von den Autorinnen den Spaß dahinter, den ihnen das Schreiben macht. Sie entwickeln nicht nur die kleine süße Lovestory, sondern lassen Fantasyelemente mit einfließen und dazu noch ein bisschen Detektivgeschichte. Ich fand, das war eine wirklich gelungene Mischung und so herrlich, um aus dem Alltag rauszufallen und zu schmökern.

13 ist nicht nur eine tolle Zahl, sondern ein ganz gelungener Trilogieauftakt, der so viel richtig macht und unglaublich herzig, überraschend und süchtig machend ist. Also dann auf zur Runde zwei.
 
Henry und ich hatten unglaublich viel Lesefreude und deshalb gibt es die vollen Bücherpunkte:

__________________________________________________________________________
  
Über die Autorinnen:


Hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 74 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und 3 Katzen. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.

Seit dem Sommer 2014 schreiben wir als Rose Snow Romantasy, darunter die vierteilige Bestsellerreihe „17 – Die Bücher der Erinnerung“. Im Herbst 2016 ist mit "Für dich soll's tausend Tode regnen" unter Anna Pfeffer unser erster Jugendroman bei cbj erschienen. Seitdem veröffentlichen wir regelmäßig neue Jugendbücher und Romantasy-Reihen, wie zuletzt "13 - Die Bücher der Zeit." Ende August erscheint außerdem der Auftakt unserer neuen Reihe "Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit" bei Ravensburger.
 
Quelle: Amazon


13 - Reihe:

https://www.amazon.de/13-zweite-Buch-Zeit-B%C3%BCcher/dp/3947785011/ref=pd_sim_14_1?_encoding=UTF8&pd_rd_i=3947785011&pd_rd_r=cbfbe727-877f-11e8-ae7f-9dca42d38e01&pd_rd_w=MwDzu&pd_rd_wg=tiOiC&pf_rd_i=desktop-dp-sims&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_p=5296994838746851949&pf_rd_r=PG9VA09RFKFY55Z46BRX&pf_rd_s=desktop-dp-sims&pf_rd_t=40701&psc=1&refRID=PG9VA09RFKFY55Z46BRXhttps://www.amazon.de/13-dritte-Buch-Zeit-B%C3%BCcher-ebook/dp/B07FK3D715/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1531584955&sr=1-4&keywords=13+rose+snow

2. Teil I 3. Teil

Vielen lieben Dank an Rose Snow für das Rezensionsexemplar.