Montag, 16. August 2021

Rezension: Bernhard Aichner * Gegenlicht: Ein Bronski Krimi

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: btb
ISBN-13:
‎ 978-3442759170
Preis: 17,00 EUR
E-Book: 12,99 EUR
Reihe: 2. Teil
Erscheinungsdatum: Juli 2021
 
 
 
 
Inhalt:
David Bronski hat endlich seine Tochter wieder und steht nun vor der großen Herausforderung, ein guter Vater zu sein. Aber das Zusammenleben funktioniert recht gut und Judith teilt die Leidenschaft fürs Fotografieren mit ihm. So nimmt er sie mit zur Zeitung und einen neuen Auftrag, denn Svenja und er bekommen eine ganz außergewöhnliche Story. Sie müssen zu einem Rentner, denn in seinem Garten ist ein Mann vom Himmel gefallen, mitten rein ins Grüne und hat sein Tête-à-Tête ruiniert. Eigentlich weiß der Mann nicht viel und doch erhalten unsere Journalisten eine Spur und wissen bald, das diese richtig heiß wird, als man den Rentner paar Tage später tot aus der Spree fischt. Auf was sind Svenja und David da gestoßen? Welche Hintermänner sind ihnen auf der Spur? Und ist seine Tochter erneut in Gefahr?

Meinung:
Ich bin ein Fan vom Autor und habe schon so viele Bücher von ihm gelesen und kann immer noch nicht genug bekommen. Immer wieder gelingt es  Bernhard Aichner nämlich zu fesseln, zu überraschen und einem Lesefreude zu schenken, ohne das es sich wiederholt, abnutzt, oder eintönig wird. Was immer da ist, ist seine Art zu erzählen und sein unverwechselbarer Style. Ich denke, ihr ahnt es schon und ihr ahnt richtig, auch dieses Buch hat mir richtig gut gefallen und warum erzähle ich euch jetzt.

David hat endlich seine Tochter Judith wieder, Jahre der Ungewissheit und des Verlustschmerzes sind vorbei, aber nun stecken beide in der Beschnupperungsphase fest. Als Vater einer erwachsenen Tochter kann man ja so viel falsch machen, wie soll man das Richtige machen und wie kann man auch Freiraum lassen, ohne zu beschützen und zu behüten, was so lange weg war. Sprich, David Bronski ist etwas überfordert, wie gut das er seine Svenja hat, die einfach kurz entschlossen beide zu einem Interview mitnimmt und so einen Weg schafft, der einem normalen Leben ähnlich ist. Dass dieser Auftrag noch ihrer aller Leben in Gefahr bringt, das denkt an diesen sommerlichen Tag keiner von den dreien. Und doch ist dieser Tote nicht allein nach Berlin gekommen, er hat etwas mitgebracht, etwas, was andere Begehren, haben wollen müssen und jedes Mittel dafür in Anspruch nehmen. Die Gefahr ist groß und sie lauert überlebensgroß über ihrer Leben.

Bernhard Aichner hat einfach einen geilen Style, allein dieser Kapitelwechsel zwischen was geschieht und nur Dialog finde ich großartig und auch einmalig und macht aus seinen Geschichten einfach immer wieder mehr. So nimmt ein sommerlicher schöner Tag eine grauschattierte Wendung und der Lesesog beginnt mächtig zu ziehen. Dabei kommen auch die Berufe der beiden Protagonisten gut zur Geltung, der journalistische Drang, als Erstes da zu sein, die Fäden in den Händen zu halten, eine große Story zu präsentieren ist unglaublich hinreisend und verlockend, so geraten immer beide in eine Zwickmühle. So schlittern sie meistens erst richtig in den Schlamassel und dann beginnt der Kampf. Tja und Bösewichte kann der Autor auch richtig gut, sie sind galant, widerlich und böse pur, woher er diese immer nimmt, keine Ahnung, aber an diesen Typen scheint er richtig Spaß zu haben.

Bernhard Aichner hat hier eine sehr vielversprechende Krimi-Reihe am Start, die man einfach lesen muss, denn diese ist verdammt gut konstruiert, unglaublich fesselnd und auch die Emotionen kommen hier nicht zu kurz. Der Spannungsbogen ist perfekt gesetzt und seine Figuren haben Ecken und Kanten. Ganz ehrlich, was möchte man mehr, doch eins, den nächsten Teil, denn diese Zeit dazwischen ist auch Folter.

Gegenlicht ist ein Krimi, den man nicht aus der Hand legt, schnell, hart und geschickt erzählt. Dazu kommen noch die Figuren und an Emotionen wird nicht gespart. Richtig gute Unterhaltung, die man unbedingt lesen muss.  

 
Henry und ich sind wieder ganz begeistert und so gibt es die vollen Bücherpunkte:

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Über den Autor:
 

 
Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.

Die Thriller seiner "Totenfrau"-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Mit "BÖSLAND" und "DER FUND" schloss er 2018 und 2019 an seine internationalen Erfolge an.
 
Quelle: btb Verlag
 
Bronski-Reihe:
 

1. Teil
 
Vielen lieben Dank an den btb Verlag für das  Rezensionsexemplar. 
 

Mittwoch, 28. Juli 2021

Rezension: C Pam Zhang * Wie viel von diesen Hügeln ist Gold


Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: S. Fischer Verlag
ISBN-13: 978-3103973921
Preis: 22,00 EUR
E-Book: 14,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: Juli 2021
Übersetzer*in: Eva Regul
 
 
 
 
Inhalt:
Lucy und Sam stehen vor einem Problem, ihr Vater ist tot und sie wollen ihn unbedingt nach dem chinesischen Ritual begraben, aber dazu benötigen sie zwei Silberdollars für seine Augen. Allein stehen sie nun da, verlassen und von keiner Seite kommt Hilfe, so klauen sie ein Pferd und begeben sich auf die Flucht durch die Prärie. Durch karge Gegenden, Bisonknochen, trockene Flussbetten und die unbarmherzige Sonne als Begleiter suchen sie einen Platz für ihren Ba, damit seine Seele Ruhe findet. Aber nicht nur das Finden für einen Begräbnisplatz beschäftigt die beiden, sondern auch, wo ihr Platz im Leben ist. Als Einwandererkinder ist die Ablehnung groß, das Leben hart und das Gold hat ihnen auch kein Glück gebracht. Wo also sollen sie hin? Gibt es für sie einen Platz? Und kann der Wilde Westen ihnen auch etwas geben, ohne zu nehmen?

Meinung:
Dieses Buch ist mir durch sein auffälliges Cover ins Auge gesprungen. Es klingt nach Abenteuerroman und die Mischung aus chinesischen Einwanderern und dem Wilden Westen fand ich superspannend, so musste ich dieses Buch einfach lesen. Zudem habe ich dann auch noch gesehen, dass diese Geschichte letztes Jahr 2020 zu Obamas Lieblingsbüchern zählte, also wenn das kein Omen ist, dann weiß ich es auch nicht. So erzähle ich euch nun, wie mir die Geschichte gefallen hat.

Die Geschichte wird in vier Teilen erzählt und Lucy ist hier die Hauptprotagonistin. Lucymädchen, wie sie von ihren Eltern immer genannt wurde, ist die älteste Tochter von Ba und Ma und der Einstieg in dieses Buch beginnt mit ihrem Status als Vollwaise. Sie finden ihren Ba tot auf und die Frage ist, wie können sie ihn anständig begraben, von den Bewohnern dieser Gegend können sie sich keine Hilfe erhoffen und trotzdem versuchen sie es. Die Erkenntnis, sie sind weiterhin die Außenseiter und können nichts erwarten. So beschließen die Geschwister, alles hinter sich zu lassen und die Flucht nach vorn zu wagen. Mit einer Pistole, einem geklauten Pferd, das die Kiste ihrer toten Mutter trägt mit den Überresten des Vaters. Sie kämpfen sich durch, dabei muss Lucy mit ihren zwölf Jahren gut auf Sam aufpassen, das wurde ihr immer eingetrichtert und doch fühlt sie sich dem Versagen immer ganz nah. Ihr Leben war bis dahin immer mit Verlust und Ängsten durchwoben am Rande der Gesellschaft, keiner möchte etwas mit diesen ungewöhnlich aussehenden Menschen zu tun haben, Arglist, Missgunst und Unterstellungen begleiten ihren Weg, dabei möchte Lucy nur eins, weiß sein wie alle anderen und lernen. Sie versucht unsichtbar zu werden und wünscht sich doch Teil von allem zu sein. Ganz anders ist Sam, rebellisch, wütend, stapfend und mit einem Geheimnis. Sie sind sehr unterschiedlich wie Holz und Wasser und passen trotzdem gegenseitig auf sich auf.

Während wir also Lucy kennenlernen und ihr Leben entdecken wir doch einiges, was in Unklaren bleibt, nämlich das Leben der Eltern, was sie nämlich ihren Kindern nicht ganz offen erzählen. Diese Geheimnisse werden im Laufe des Buches nach und nach aufgedeckt und führen zu bessern Verständnis. Während die Mutter aus einem Land über dem Meer gekommen ist, kennt der Vater nichts anderes als die Hügel und das schwere Leben. So prallen Träume, Wünsche und Hoffnungen aufeinander, schweißen zusammen und bauen aufeinander auf. Es ist ein hartes Leben und die Autorin beschönigt nichts.

C Pam Zhang benutzt bei ihrem Buch eine sehr eindrucksvolle Sprache, dazu das historische Setting des Wilden Westens und die Zeit der Goldgräber. Eine Zeit, wo Menschen in ein Land kommen, mit großen Träumen und mit großen Enttäuschungen wieder abziehen. Es ist ein hartes Leben und gerade auch für Einwanderer noch ungerechter. Gesetze werden gemacht wie sie wollen, Rechte werden verwehrt und die Ohnmacht ist groß. Die Autorin spricht viele Themen an, das Ausmerzen der Indianer, der Missbrauch an der Natur, das ausrotten von Tieren und Flüssen und die Bereicherung der weißen Rasse. Hart, erbarmungslos, grausam und deshalb so wichtig. C Pam Zhang erzählt sehr stark, emotional, tief gehend und bildhaft von einer Zeit, die weit zurückliegt und doch sind die Probleme immer noch gegenwärtig. Der Mensch ist immer noch oberflächlich und lernt nicht dazu.

Diese Geschichte gibt unglaublich viele Eindrücke wieder, wie fühlt man sich als Kind ohne Herkunft, wie kann man dazu gehören und wie kann ich leben, ohne Scham und Misstrauen. Mich hat dieses Buch unglaublich gepackt, manchmal musste ich aufhören zu lesen, damit ich das Schicksal der Figuren besser sacken lassen konnte und trotzdem musst ich weiter lesen. Die Autorin hat dann auch noch ein Ende geschrieben, was einfach klug, groß und passend war. Was für ein Debüt, was für eine Geschichte und was für ein reichhaltiges Feld an nachdenklichen Themen, was trotzdem unterhält und Freude am Miterleben macht.

Wie viel von diesen Hügeln ist Gold, ist ein Buch über Erkennen und Finden, über Wahrheiten und ihre Schattenseiten. Stark erzählt, beeindruckend, packend und absolut empfehlenswert. 
 
Henry und ich fanden diese Geschichte sehr beeindruckend und so gibt es die vollen Bücherpunkte:

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Über die Autorin:
 

 
C Pam Zhang wurde 1990 in Peking geboren, ist aber hauptsächlich ein Kind der Vereinigten Staaten. Sie hat bislang in dreizehn Städten gelebt und ist immer noch auf der Suche nach einem Zuhause. Zahllose Schreibstipendien wurden ihr verliehen, darunter das des renommierten Iowa Writers' Workshops. Ihre Literatur erschien u.a. in Harper's Bazaar und im New Yorker. »Wie viel von diesen Hügeln ist Gold« ist ihr Debütroman, der in den USA zur hochgelobten Überraschungssensation des Jahres wurde. Der Bestseller schaffte es sogar auf die Longlist des Booker Prize und wurde 2020 zu einem von Obamas Lieblingsbüchern. Zhang lebt zurzeit in San Francisco.
 
 
Vielen lieben Dank an den S. Fischer Verlag für das  Rezensionsexemplar.
 

Montag, 26. Juli 2021

Rezension: Alex Michaelides * Die verschwundenen Studentinnen

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Droemer Knaur 
ISBN-13: 
978-3426282151
Preis: 14,99 EUR
E-Book: 12,99 EUR
Reihe: 1/1
Erscheinungsdatum: Juli 2021
Übersetzerin: Kristina Lake-Zapp
 
 
 
 
Inhalt:
Mariana Andros ist Gruppentherapeutin und kämpft doch gerade mit ihrem eigenen Verlust. Vor einem Jahr hat sie ihren Mann verloren, gerade dann, als sie die Familienplanung vorantreiben wollten und nun steht Mariana allein da. Die Trauer beherrscht sie, aber dann erhält sie plötzlich einen Anruf von ihrer Nichte, die in Cambridge studiert, dort wurde eine Tote gefunden und sie befürchtet, das es ihre beste Freundin Tara sein könnte. Mariana macht sich am nächsten Tag direkt auf den Weg und kommt genau zur rechten Zeit, als sich das Befürchtete bewahrheitet. Nun fängt die Suche nach dem Täter an und Mariana beschließt zu bleiben, zu beobachten und in ihrem Fokus gerät Professor Edward Fosca. Trotz Alibi und beschwörender Worte glaubt sie ihm kein Wort, sondern gräbt weiter. Ist der Professor der Täter? Ist Mariana auf der richten Spur? Oder steckt da etwas ganz anderes dahinter?

Meinung:

Alex Michaelides hat wohl mit seinem Erstling „Die stumme Patientin“ einen rissen Wurf gelandet und wurde direkt zum Bestseller-Autor, nun liefert er sein zweites Buch ab. Die zweiten Bücher haben es ja immer schwerer, aber da ich das Erste nicht kenne, bin ich da doch ganz vorbehaltlos rangegangen. Immerhin fand ich den Plot ganz gut, intelligenter psychologischer Spannungsroman mit griechischem Mythologie Einflüssen. Klingt doch richtig klasse, ob es mir dann auch gefallen hat, erzähle ich euch nun.

In Marianas Leben ist der Tod ein ständiger Begleiter, ihre Mutter ist früh gestorben, ihre Schwester mit Mann und auch ihr Vater weilen nicht mehr unter den Lebenden und nun auch noch ihr letzter Halt, ihr Mann Sebastian. Sie versucht weiterzumachen, in ihrem Leben und auch beruflich, aber ihre Trauer ist allseits gegenwärtig und scheint unüberwindbar. Mariana ist versucht daran zu zerbrechen. So ist sie nicht ganz wach und merkt nicht, dass sie die Kontrolle zu verlieren scheint, denn ein Patient wird übergriffig, aber dann erreicht sie der Anruf ihrer Nichte. Mariana fährt also nach Cambridge, an dem Ort, wo sie Sebastian kennengelernt hat und in ihre Vergangenheit. Zuerst möchte sie nur kurz trösten und wieder fahren, aber auf die Bitte ihrer Nichte bleibt sie und versucht sich dem Umfeld durch Beobachtung und Gesprächen zu nähern. Dabei fällt ihr Professor Edward Fosca ins Auge, der bei seinen Studentinnen sehr beliebt zu sein scheint und eine wahre Fangemeinschaft sein eigenen nennen kann. So hat er sogar eine Elite Gruppe an jungen Frauen um sich gescharrt und Tara ist eine davon gewesen. Marianas Misstrauen ist geweckt und sie möchte diesen aalglatten Typen auf die Schliche kommen und das perfide Handwerk legen. Nur hat er ein Alibi und ist bei der polizeilichen Ermittlung raus, Mariana beißt sich da fest und verliert so Stück für Stück an eigener Glaubwürdigkeit.

Das Buch ist in sechs Teile aufgegliedert. Der erste Abschnitt ist komplett Mariana gewidmet und ihrer melancholischen Stimmung und Trauer. Und dann kommt Cambridge und nach jedem großen Knüller ein weiterer Teil.  Allerdings fand ich den ersten Abschnitt schon recht langatmig, dass ich mich schon fragte, ob hier noch ein bisschen Spannung aufkommt. Die Trauer und das Selbstmitleid Marianas Zweifel nehmen in der ganzen Geschichte viel Raum ein und verschleiern so doch einiges an Sicht. So verbeißt sich die Protagonisten in Dinge, die gar nicht so wichtig sind und sieht manches nicht, weil sie es gar nicht wahrhaben möchte. Diese Verbohrtheit ist manchmal schwer zu ertragen. Dazu kommt das alle anderen Figuren recht blass sind, eindimensional, das ist der charismatische Professor, das sind seine reichen, verwöhnten Groupies, und das ist die Nichte, die tausend Geheimnisse hat, aber das ist uns ja egal. Auch vom mythologischen Einsatz hätte ich mir mehr versprochen, so wurde zwar die Geschichte von Demeter und Persphone aufgegriffen und eingeflochten, aber so richtig überzeugend fand ich das nicht eher als Interpretation des Unheils.

Ihr seht so richtig überzeugen konnte mich das nicht. Ich fand das zwar alles recht unterhaltend und hatte meine Ah-Momente, aber so atemberaubend und intelligent fand ich es leider nicht. So blieb eines an Erwartung auf der Strecke und der Schluss, den ich überhaupt nicht vorausgesehen hatte, war auch leider mit Beigeschmack. Ich bin etwas ernüchtert aus diesem Thriller erwacht und frage mich, wie sein erster Thriller so klasse abschneiden konnte, vielleicht sollte ich diesen doch auch noch lesen, mal sehen. Es ist immer schade, wenn einem eine Geschichte nicht gefallen hat, weil man doch weiß wie viel Herzblut vom Autor drinsteckt.

Die verschwundenen Studentinnen blieben für mich blass und spannungslos. Die Figuren zu eindimensional und auch die Mythologie blieb auf der Strecke.
 
Henry und ich hatten wohl zu hohe Erwartungen und so gibt es nur zwei Bücherpunkte:

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Über den Autor:
 

 
Der Brite Alex Michaelides wurde 1977 in Zypern geboren. Er studierte in Cambridge und Los Angeles und schreibt höchst erfolgreiche Drehbücher, u.a. die Vorlagen für die Kinofilme "The devil you know" oder "The Brits are Coming" mit Stars wie Uma Thurman, Tim Roth, Sofia Vergara und Stephen Fry. Nach einer Ausbildung zum Psychotherapeuten hat Alex Michaelides zwei Jahre lang in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche gearbeitet. "Die stumme Patientin" ist sein erster Roman, der in den USA über ein Jahr unter den TOP 10 der New York Times Bestsellerliste stand und auch in Deutschland eine begeisterte Leserschaft fand.
 
 
Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag für das  Rezensionsexemplar.