Mittwoch, 25. April 2018

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherliebhaber,

es gibt so Bücher, da schreit man sofort ja. JA! Hier konnte mich Titel und Gestaltung schon vereinnehmen, bevor ich den Inhalt gelesen hatte. Tja, und was soll ich sagen, ich war auch von der Inhaltsangabe so was von angetan. Sonst kann mich die Historie nicht so reizen, aber Elizabeth I. und Maria Stuart war schon immer ein Kampf, der mich interessiert hat und dann auch noch Magie. Eigentlich ist das so böse, dass ich so vorhersehbar bin, aber das ist genau mein Beuteschema und am besten schaut ihr Mal hier:
 

Witchborn: Königin der Düsternis
Verlag: Chicken House
Erscheinungsdatum: 31.05.2018

Deiner Gabe kannst du nicht entkommen!
England 1577
Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre Mutter ermordet haben. Seitdem ist Alyce auf der Flucht und versucht ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu beherrschen. Und obwohl sie ihre Verfolger nicht abschütteln kann, kommt sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur: Sie soll zum Spielball einer königlichen Intrige zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart werden. Und dabei trifft weiße Magie auf die dunkelste, die man sich vorstellen kann.
Gejagt vom Tod, getrieben von dunkler Magie, getäuscht von rivalisierenden Königinnen! 


Wer ist auch so fasziniert von diesen beiden starken Persönlichkeiten? Wer findet die Idee darum eine Geschichte zu stricken auch ziemlich geschickt? Und wer steht auch so auf Magie wie ich? Tja, und wer hat es auf der Wunschliste? Ich bin jetzt schon ganz begeistert und kann den Erscheinungstermin kaum abwarten. Hoffentlich ist es auch so vielversprechend, wie ich mir das vorstelle. Dafür drücke ich mir/uns ganz fest die Daumen.

Ganz liebe Grüße
Eure, sich den königlichen Dress zurecht legen gehende, Sharon

Freitag, 20. April 2018

Rezension: Lea Coplin * Nichts ist gut. Ohne dich.


Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: dtv 
ISBN-13: 978-3423717786
Preis: 10,95 EUR  
E-Book: 8,99 EUR    
Reihe: 1/1    
Erscheinungsdatum: April 2018 


Kaufen? 


Inhalt:
Jana steht im Buchladen und auf einmal steht die Zeit still, denn ihr gegenübersteht eine Vergangenheit, die sie unbedingt vergessen soll, nein, muss. Leander, der beste Freund ihres Bruders, den sie seit sechs Jahren nicht gesehen oder gehört hat, der einfach so verschwand, nach dem Autounfall ihres Bruders. Dessen Wagen er gefahren hat. Nun steht er vor ihr und dreht sich auf den Absatz um, verlässt den Laden und Janas Gefühlswelt überschlägt sich. Was will er in München? Warum war er im Buchladen? Und darf ich mich freuen ihn zu sehen, oder nicht? Aber kann man diese Fragen klären, wenn man sich aus dem Weg geht. Jana will Antworten, will wissen, warum sie sich zu ihm hingezogen fühlt, obwohl sie ihn hassen muss und gerät in ein Leben. In sein Leben, um es zu retten.

Meinung:
Lea Coplin ist ein Pseudonym einer unglaublich sympathischen Autorin. Ich habe von ihr sogar schon was gelesen und weiß, sie kann mich supergut unterhalten. Gelesen habe ich von ihr die Hollyhill Reihe, obwohl ich gestehen muss, dass der letzte Band noch auf mich wartet. Wie immer habe ich mir den aufgehoben, aber ich sollte wohl mal ran. Außerdem schreibt sie gefühlvolle Romane, die in England spielen. Nun aber ist sie Lea Coplin und ich kann euch sagen, die Geschichte ist unglaublich toll. Aber mehr nun hier.

Die Geschichte wird aus beiden Sichten erzählt und so fangen wir mit Jana an. Nach dem tragischen Tod ihres Bruders zerbricht die Familie und das Umfeld. Jana wird im Unklaren gehalten, weil sie erst zwölf ist und muss zu sehen, wie sich die Mutter abnabelt, die Schwester in ihr Studium stürzt und der Vater ins Schweigen verfällt, während sie ihren besten Freund verliert, nämlich Leander. Für Janas Familie ist klar, er ist Schuld, er hat die Familie zerstört und er soll bleiben, wo der Pfeffer wächst. Aber wie wächst man als Kind in solch einer Familie auf. Jana verschließt sich, lässt ungern jemanden zu Nahe an sich ran und kompensiert ihre Gefühle über Sport ab. Sie sucht das Abenteuer ohne es zu spüren, oder zu genießen. Lebt in jetzt, ohne zu wissen, wie es weiter geht. Leanders auftauchen lässt sie aus einem Dornröschenschlaf aufschrecken, aber wie mit dem Leben umgehen.

Bei Leander fragt man sich, wieso so ein junger Mensch schon so viel leiden muss. Der Unfall seines besten Freundes überschattet sein ganzes Dasein, und obwohl er nie zur Rechenschaft gezogen wurde, ist die Schuld überragend. Die letzten Jahre hat er in Berlin im Internat verbracht, aber nun ist er in München und das hat seinen Grund. Er wohnt bei einem Freund in der WG und dieser lässt keine Minute vergehen, um ihn mit Informationen mit Jana zu füttern. Leander ist hin und her gerissen, soll er es wagen mit ihr Kontakt aufzunehmen, oder besser nicht. Sein Versuch hinterlässt nicht nur bei Jana Spuren, sondern auch bei ihm, aber wie soll es weiter gehen.

Tja, und da beginnt die Achterbahnfahrt der Autorin. Die Frage, was wirklich bei dem Unfall passiert ist, hängt wie das Damoklesschwert über den beiden. Während Jana bei null anfangen möchte, ist für Leander klar, dass sie das klären müssen, um unbeschwert neu zu starten. Aber wie geht man so was an, die Gefühlswelt ist zum Zerreißen gespannt und nicht nur die Freundschaft neu aufzubauen steht auf unsicheren Füßen, sondern die Liebe lässt sich auch nicht aufhalten.

Nichts ist gut. Ohne dich. Ist eine ehrliche, intensive und authentische Geschichte über zwei junge Menschen, die versuchen unsagbares Leid hinter sich zu lassen, weil sich ihre eingebauten Magnete einfach magisch anziehen. Jeder auf seiner Weise versucht eine Lösung zu finden, aber die Einflüsse aus der Umgebung machen jeden Versuch nicht leicht. Lea Coplin hat sich wirklich einen schweren Ausgangspunkt ausgesucht, aber sie spiegelt die Gefühle und Persönlichkeiten so gut rüber, das man das Gefühl hat, einen von beiden über die Schulter zu schauen und gern hätte man dann auch, den einen oder anderen am Ohrläppchen gezogen. Die Gefühlswelten mit seinen Problemen liegen klar und nackt vor einem und gern möchte man sie flicken. Was habe ich dieses Buch verschlungen, was habe ich es nach dem letzten Satz an mein Herz gedrückt und tief geseufzt.

In meiner Ausgabe gibt es einige Buchhändlerstimmen, wo immer wieder der Vergleich zu Colleen Hoover auftauchte. Ich kann das nicht beurteilen, da ich nichts von ihr gelesen habe, aber was ich unglaublich toll fand, ist, es kam ganz ohne Kitsch aus. Es gab keine Bad Boy Figur und kein schüchternes Mädchen, sondern Persönlichkeiten wie du und ich. Realistisch, greifbar und total zum Anfassen. Lea Coplin berührt, lässt das Herz schneller schlagen und die Geschichte absolut zu einem Sog werden, der einen umklammert und erst loslässt, bis die letzten Buchstaben verfliegen.

Ich kann euch diese Geschichte wirklich nur ans Herz legen, es ist spannend, berührend und hat so eine tolle Erzählweise. Ein kleiner Buchschatz, der den Alltag dahinfliegen lässt, damit man wieder in die Geschichte hineinspringen kann. Lesenswert.
 
Henry und ich fanden diese Geschichte einfach klasse und dafür gibt es die vollen Bücherpunkte:

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Über die Autorin: 

Lea Coplin ist das Pseudonym einer Autorin, die mit ihren gefühlvollen Romanen bereits auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Mehr als fünfzehn Jahre arbeitete sie als Journalistin, bevor sie sich für die Schriftstellerei entschied. „Nichts ist gut. Ohne dich.“ ist ihr erstes Buch, das in ihrer Wahl-Heimatstadt München spielt, wo sie mit Mann und Katzen ganz in der Nähe der Schauplätze lebt. 

Quelle: dtv Verlag
 
Vielen lieben Dank an den dtv Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 18. April 2018

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Bücherseitenumblätterer,

manchmal sieht man eine Buchgestaltung und bleibt daran hängen, oder ist es der Name des Autors, der in meinem Kopf die Flügel aus breitete, um im Kreis zu fliegen. Geschehen ist das nämlich mir mit folgendem Buch. Das Cover erinnerte mich an Warhol Kunstdruck von Marilyn Monroe und der Name, tja, der Name kam mir bekannt vor, weil ich zwei Bücher (Fünf Viertelstunden bis zum Meer, Die Eismacher) schon von ihm besitze. Hüstel, sollte ich aber auch mal lesen. Da muss es also doch klingeln, aber jetzt schaut doch mal selbst das Buch an:


Mama Tandoori
Verlag: btb
Erscheinungsdatum: 14.05.2018

Der Vater hegt keinerlei Zweifel: es wird ein Mädchen. Die Geburtsanzeige für Eva van der Kwast liegt bereits beim Drucker. Als dann sehr zur Bestürzung der Eltern in einer Klinik in Bombay 1981 der kleine Ernest das Licht der Welt erblickt, nimmt ein nicht ganz unbelastetes Verhältnis zwischen Sohn und Eltern seinen Lauf.

In seinem autobiografisch gefärbten Roman präsentiert Ernest van der Kwast einen bunten Reigen von Charakteren, von Bollywood Star Onkel Sharma bis zu seiner Tante Jasleen, einer einstmals erfolgversprechenden Siebenkämpferin. Allen voran aber seine Mutter, die Matriarchin des Klans, geliebt und gefürchtet, eine Tyrannin mit dem Herzen einer Löwin. Eine Frau von eisernem Willen, beinahe absurder Gründlichkeit und bei aller Stärke erfüllt von einer tiefen Traurigkeit um ihren behinderten Sohn Ashirwad. Sie ist es, bei der alle Fäden der Geschichte zusammenlaufen. »Mama Tandoori« lässt einen Staunen, Nachdenken und Lachen - ein wunderbar witziges Famlienporträt, das mitten ins Herz trifft.
 

Wer hatte auch diesen Effekt? Kennt jemand schon die Bücher von diesem Autor? Und wer hat es auch auf der Wunschliste stehen? Klingt diese Familie nicht interessant und dabei bin ich gar nicht so ein Bollywood Gucker. Aber allein zu erfahren, wie es ist, zwischen den Welten aufzuwachsen ist spannend. Eine bunte, voller Kraft und Herz erzählte Familiengeschichte, die mein Geschmack anspricht. Eure auch?

Ganz liebe Grüße
Eure, sich jetzt ein Curry zaubern gehende, Sharon