Freitag, 14. Februar 2020

Rezension: Roshani Chokshi * Die goldenen Wölfe

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag:
Arctis
ISBN-13: 
978-3038800262
Preis: 19,00 EUR
E-Book: 14,99 EUR
Reihe: 1. Teil
Erscheinungsdatum: August 2019
Übersetzer: Hanna Christine Fliedner und Jennifer Thomas 


Leseprobe? Kaufen? 


Inhalt:
Paris öffnet seine Tore zur Weltausstellung in Jahre 1889. Während dieses großen Ereignisses passieren am Rande der Gesellschaft geheime Dinge. Séverin Montagnet-Alarie ist nicht nur ein wohlhabender Hotelier und Kunstexperte, sondern er hat auch eine Mission, nämlich sein verwehrtes Erbe anzutreten und das auch gern mit unlauteren Mitteln. Er und sein Team aus Spezialisten lassen sich auf einen gefährlichen Deal ein und machen sich auf die Suche nach einem besonderen wertvollen Artefakt, nämlichen dem Horus-Auge. Allerdings ist ihnen allen nicht klar, dass dieses Artefakt die Macht hat, in den falschen Händen ihre bisher gekannte Welt komplett zu verändern. Die Suche erfordert alle ihre Fähigkeiten und die Zeit rinnt ihnen durch die Finger. Die Schnitzeljagd beginnt, aber werden sie diese auch gewinnen? Wird Séverin seinem Ziel näher kommen? Und welche dunkle Macht verfolgt sie auf dem Fuße?

Meinung:
Die goldenen Wölfe sind mir durch das Cover aufgefallen und weil eine geschätzte Bloggerin so viel Freude damit hatte. Deshalb ist es auf die Wunschliste gelandet und dann bin ich mit meinem Geburtstagsgutschein los und habe es erfolgreich erstanden. Somit hieß es, ab nach Paris, ab zu einem ungewöhnlichen Team und ab zu einem rasanten Abenteuer. Diese Autorin hat hier einen neuen Trilogie-Auftakt hingelegt und ob mir dieser gefallen hat, erzähle ich euch nun.

Der Einstieg viel mir etwas schwer, weil mir die kompletten Hintergründe unklar, nicht einfach zu fassen oder verständlich waren. Wir haben also, neben der normalen Welt noch vier Häuser des Ordens von Babel und diese halten die Strippen der Welt in den Händen. Beziehungsweise nur noch zwei Häuser, ein Haus wurde vernichtet und dem anderen die Blutlinie als ausgestorben betitelt. Aber das interessante an diesen Häusern, sie schaffen Magie, Illusionen und die Welt bekommt von den Werken nichts mit. Aber einer möchte sein Erbe wieder aufleben lassen und die Linie seiner Familie weitertragen. Séverin Montagent-Alarie hat sich damals, der Schmach aussetzten müssen, sein Erbe nicht antreten zu dürfen, aber das nimmt er nicht hin. Er kämpft für sein Haus und wenn es nicht Offiziell geht, ergaunert er sich halt sein Recht und für sein Erbe. Bis einem die Grundlagen bekannt sind, dauert es ein bisschen und man muss sich ein wenig einlesen, bevor man es richtig genießen kann.

Wir haben nämlich hier einen richtigen Abenteuerroman mit Spionage und Rätseljagd. Aufgaben die unmöglich erscheinen und dieses Team anspornt, herausfordert und an Unglaubliches denken lässt. Dieses Team erzählt abwechselnd die Geschichte und so bekommen wir einen richtigen Rundumschlag aus Persönlichkeiten, traurigen Geschichten und ungeahnten Talenten. Jeder dieser Figuren hat sein persönliches Päckchen zu tragen, jeder hat seine Gründe mitzumachen und wie aus diesen sechs ein Team wird, ist ein wirkliches Vergnügen. Hier gibt es nämlich herrlichen Schlagabtausch, Streitereien vom Feinsten, unterdrückte Gefühle und jede Menge Lacher. Hier hat die Autorin Grundweg tolle und liebenswerte Figuren geschaffen, die kein bisschen blass sind, sondern stark in die Geschichte eingebunden sind und diese dadurch besonders macht. Man merkt absolut, dass die Autorin jeden mag und ihnen deshalb so viel Liebe und Leben eingehaucht hat.

Die Geschichte aus dem 1889er Paris selbst klingt sehr fantastisch, obwohl die Autorin im Nachwort auf viele Details hindeutet, die es wohl tatsächlich so gegeben haben soll und lässt einiges im Nachhinein in einem anderen Licht stehen. Überhaupt verwendet sie Themen, die immer noch höchst aktuell sind und ins hier und jetzt perfekt passen. Was aber auch traurig und nachdenklich stimmt, da sich an vielen in unserer Gesellschaft nichts wirklich geändert hat. Außerdem muss man am Ball bleiben, um alle Rätsel, Ereignisse und Entdeckungen lückenlos zu verstehen um dem Team folgen zu können. Roshani Chokshi hat einen komplexen Auftakt geschaffen und dazu ein Ende, was einen mehr als aufgewühlt zurücklässt und sich den nächsten Band herbei sehnt.

Die goldenen Wölfe, ist ein ganz besonders Abenteuer, was durch mitreißende Figuren und mysteriösen Fallstricken, ein spannendes und fesselndes Lesevergnügen darstellt. Die Dynamik der Geschichte, sowie die Entwicklung der Charakter ist unglaublich gut gemischt und sorgt für Magie, Spaß und Bildgewalt. Weitergelesen wird hier auf jeden Fall.
 
Henry und ich fanden diesen Mix aus Abenteuer und Fantasy richtig gut und vergeben dafür vier Bücherpunkte:
 
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Über die Autorin:


Roshani Chokshi, geboren 1991, stand mit der Kinderbuchreihe Aru Sha und ihren Fantasy-Romanen The Star Touched Queen und A Crown Of Wishes auf der New York Times-Bestsellerliste. Auf ihren sozialen Kanälen erreicht sie seither eine große Fangemeinde. Chokshi hat indische und philippinische Wurzeln, ist verheiratet und lebt in Georgia.

Quelle: Arctis Verlag

Kommentare:

  1. Salut, Inga.
    Eine komplex erzählte Wunderwelt ein zweites Mal zu erkunden (erlesen) macht wohl den Reiz des Besonderen aus, denke ich. Wenn man/frau sich beim ersten Mal noch durch die Wirrungen einer unbekannten Welt zwängt, mag die Magie bei der erneuten Lektüre umso eindringlicher wirken.
    Monsieur Dexter wird sich wohl eher für einen silbernen Kleintiger halten... ;-)
    Dies ist übrigens Version 2 meines Kommentars, weil die 1 sich beim "Veröffentlichen" irgendwie zerlegt hat.
    bonté

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    1. Bonjour Robert,

      ich würde sagen, ich freu mich auf den zweiten Band.

      Momentan sucht der kleine Dexter seinen großen Papa-James, der uns leider verlassen hat :-( Sehr traurige Woche und sorry für nochmals Kommentieren.

      Inga

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    2. Hi...tut mir Leid das von James zu hören. Der Grandseigneur wird Euch sicher allen fehlen.
      "Eine Pfote kommt nie allein, denn eine Katze ist sich selten zu fein, zusammen mit anderen zu sein."
      (Florance Ippdit)
      bonté

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    3. Huhu,

      wir vermissen ihn sehr. Mehr Worte finde ich gerade nicht ...

      Danke dir
      Inga

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