Mittwoch, 9. Januar 2019

NEUES auf dem Büchermarkt ...

Hallo meine Büchersensationslüsterer,

nach dem Neujahrskonzert habe ich wieder mal entdeckt, wie gern ich doch klassische Musik mag. Wie großartig es ist, in einem Konzertsaal zu sitzen und der Musik zu lauschen, wie sie einen packt und mitnimmt. Dabei hatte ich einen innerlichen Gefühlsausbruch und ja, ich musste sogar eine Träne wegwischen. Mir war gar nicht bewusst, dass das so was in mir auslöst. Natürlich lässt mich diese Musik, auch gleich an meine Lieblingsstadt Wien denken und somit natürlich zur passenden Literatur und dieses Buch, ist mir sogar am selben Tag aufgefallen. Soll ich es euch zeigen, klar doch, also hier:


Rechtswalzer
Verlag: Zsolnay
Erscheinungsdatum: 28.01.2019

Ein Mann in den Fängen der Justiz, ein Mord – und der Opernball als Propagandaspektakel. Der neue Kriminalroman von Bestsellerautor Franzobel 

Der erfolgreiche Getränkehändler und Barbesitzer Malte Dinger ist ein Glückspilz. Als er jedoch unverschuldet in die Fänge der Justiz gerät, steht plötzlich seine ganze Existenz auf dem Spiel. Für den Balkan-Casanova Branko ist das Leben da schon vorbei. Vieles deutet darauf hin, dass er das Opfer abseitiger sexueller Praktiken geworden ist, doch Kommissar Groschen glaubt nicht recht daran. Das Verhältnis Brankos zu der lustig gewordenen Witwe des Bautycoons Hauenstein bringt dann die Machenschaften der neuen rechtsnationalen Regierung ans Licht, die den bevorstehenden Opernball als Propagandaspektakel inszenieren will. Franzobels neuer Krimi spielt in der Zukunft, ist aber brandaktuell. 


Im ersten Moment klingt der Roman doch nach viel Klamauk, aber je mehr man die Geschichte ins rechte Licht rückt, ist sie wohl unserer Gegenwart gar nicht so fremd. Das könnte doch ein schöner Roman der Seitenhiebe werden und uns gut unterhalten, aber auch schocken. Mich spricht es ziemlich an, auch wenn ich vom Autor noch nichts gelesen habe. Was sagt denn ihr? Steht es auf eurer Wunschliste? Könnt ihr dem Opernball was abgewinnen? Oder sollen wir alle mal ein Tänzchen auf dem Parkett drehen? Könnte doch ziemlich amüsant werden.

Ganz liebe Grüße
Eure, immer Sehnsucht nach Wien habende, Sharon

Kommentare:

  1. Servus, Inga.
    Wenn Musik nicht nur abgespielte Routine ist, sondern Bilder erzeugt, dann rührt sie uns. Nicht von ungefähr ist Filmmusik heikles Terrain. :-)

    Der Opernball ist in sich selbst erstarrtes Wunschdenken. Für nicht wenig die Phantasie, daß zu K&K-Zeiten die Welt ach so viel besser gewesen sei. Der Blick in Geschichtsbücher sagt anderes.
    Perspektiven auf die Gesellschaft, die auch Franzobel gern aufgreift.

    bonté

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    1. Grüß dich Robert,

      stimmt manche Filmmusik ist sehr ergreifend. Übrigens das nächste Konzert ist gebucht.

      Du kennst doch das mit dem Schein und dem Sein, man muss eben nur auf der richtigen Seite stehen. Aber so als Mädchen ... hüstel ... Frau, ist es doch ein Traum übers Parket geführt zu werden und wunderschön auszusehen. Einen Tag im Jahr, darf man doch sowas Träumen. Aber hier ist es der Mix, der mir verdammt gut gefällt und der Autor sagt mir noch nix.

      Schönen Sonntag noch
      Inga

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